Die Bundespolizeiinspektion Hannover führte gemeinsam mit dem Ordnungsdienst und der DB-Sicherheit Kontrollen durch. Erfolgreich wurden gefährliche Gegenstände und gesuchte Personen festgestellt.
Gemeinsamer Schwerpunkteinsatz in Hannover erfolgreich

Hannover (ost)
Von Samstag auf Sonntag führte die verstärkte Bundespolizeiinspektion Hannover einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz mit dem städtischen Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover und der DB-Sicherheit zur Verhinderung der Gewaltkriminalität und Einhaltung der Waffenverbotszone und Allgemeinverfügung im Hauptbahnhof Hannover durch. Dabei wurde die BPOLI Hannover durch die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit Hannover (MKÜ) der Bundespolizeidirektion Hannover unterstützt. Zusätzlich zu den uniformierten Einsatzkräften waren Zivilfahnder und Diensthunde der Bundespolizeiinspektion Hannover im Einsatz. Der Einsatz verlief äußerst erfolgreich, abermals konnten die Einsatzkräfte gefährliche Gegenstände und gesuchte Personen feststellen.
Im Zeitraum von 18 – 03 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte gemeinschaftlich eine Vielzahl von Personenkontrollen durch und erhöhten die Sicherheit im und um den Hauptbahnhof Hannover durch die spürbare Steigerung der Präsenz und Kontrollmaßnahmen.
Bei zwei präventiven Kontrollmaßnahmen entdeckten die Beamten bei einer 20-jährigen Deutschen eine Rasierklinge und bei einem 49-jährigen Deutschen ein Steakmesser. Nach dem Mann fahndeten zudem vier Staatsanwaltschaften mit Aufenthaltsermittlungen. Das Messer und die Rasierklinge wurden sichergestellt. Die Beamten leiteten zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Waffenverbotszone am HBF Hannover und das Waffengesetz ein. Beide Personen durften nach Abschluss der Maßnahmen ihre Reise weiter fortsetzen.
Darüber hinaus gelang es den Einsatzkräften einen 24-jährigen Deutschen nach einer Flucht zu stellen. Er wird verdächtigt, eine Person in einer S-Bahn körperlich angegriffen zu haben. Der Mann wurde im Stadtgebiet gestoppt und leistete bei seiner Festnahme Widerstand gegen die Bundespolizisten. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme entdeckten die Beamten mehrere Konsumeinheiten Kokain. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er von der Dienststelle entlassen.
Die Bilanz des erfolgreichen Einsatzes:
Erforderliche Ermittlungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden zu den entsprechenden Verstößen eingeleitet. Durch den gemeinsamen Schwerpunkteinsatz konnten die Sicherheitspartner abermals verdeutlichen, dass Waffen und Gegenstände im Hauptbahnhof nichts zu suchen haben. Auch zukünftig wird es zu weiteren gemeinsamen Schwerpunkteinsätzen zur Verhinderung der Gewaltkriminalität kommen, um die Sicherheit aller Menschen zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl noch weiter zu stärken.
Der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover äußerte sich zu dem gemeinsamen Einsatz: „Mit dem Schwerpunkteinsatz im Hauptbahnhof Hannover bin ich wieder sehr zufrieden! In engem Schulterschluss mit dem städtischen Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover und der DB-Sicherheit haben wir am Wochenende wieder durch eine flächendeckende Präsenz und abgestimmte Einsatzmaßnahmen für größtmögliche Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger und Reisenden im Hauptbahnhof gesorgt. Daher werden wir unseren Kurs beibehalten und auch zukünftig mit wiederkehrenden und flexiblen großangelegten Kontrollen an diesem gemeinsamen Tätigwerden mit unseren Partnern festhalten.“
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








