In der Nacht zu Montag kam es zu drei Einbrüchen in Firmen. Die Polizei sucht Zeugen und prüft Zusammenhänge.
Georgsmarienhütte: Einbruchserie in Firmen in Hagen a. T. W.

Osnabrück (ost)
In der Nacht von Sonntag, 23:30 Uhr, bis Montag, 5.00 Uhr, gab es insgesamt drei Einbruchdiebstähle in Unternehmen.
Zwei Vorfälle ereigneten sich auf der Töpferstraße, ein weiterer auf der Bahnhofstraße. Die Polizei Georgsmarienhütte hat mit den Ermittlungen begonnen und prüft, ob die Taten zusammenhängen.
Bei der ersten Tat gelangten bisher unbekannte Täter zwischen 23:30 Uhr und 01:00 Uhr unbefugt auf das Gelände eines Unternehmens in der Töpferstraße. Dort stahlen sie Teile der Ladeflächen von abgestellten Anhängern. Außerdem öffneten die Täter mehrere Sattelauflieger. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Wert der gestohlenen Waren wird derzeit auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt. Aufgrund der Menge der gestohlenen Gegenstände ist anzunehmen, dass die Täter mindestens ein Fahrzeug für den Abtransport benutzt haben.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich ebenfalls auf dem Gelände eines Unternehmens in der Töpferstraße. Nach bisherigen Informationen betraten die Täter gegen 1:10 Uhr das umzäunte Grundstück und suchten nach Wertgegenständen im Inneren. Danach verließen sie das Gelände. Ersten Hinweisen zufolge könnte auch bei diesem Vorfall ein Transporter für den Abtransport und die Flucht verwendet worden sein. Dieser soll vom Unternehmensgelände weggefahren sein. Angaben zum Wert der gestohlenen Waren und zum entstandenen Sachschaden können derzeit nicht gemacht werden.
Der dritte Einbruch ereignete sich gegen 5.00 Uhr auf dem Gelände eines Unternehmens in der Bahnhofstraße. Eine aufmerksame Zeugin wurde durch einen lauten Knall auf die Situation aufmerksam. Kurz darauf sah sie eine männliche Person auf dem Gelände des Unternehmens. Eine Personenbeschreibung liegt derzeit nicht vor. Nach dem Knall sah die Zeugin außerdem einen vermutlich weißen Transporter vom Typ Mercedes Sprinter vom Gelände des Unternehmens wegfahren. Zuvor hatte sie bereits eine weitere männliche Person außerhalb des Geländes bemerkt. Der Transporter fuhr dann über die Industriestraße in Richtung Hagen. Die weitere Fahrtrichtung ist unbekannt. Angaben zum gestohlenen Gut und zum Schaden sind ebenfalls Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei Georgsmarienhütte ermittelt in allen drei Fällen wegen Einbruchdiebstahls und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge, insbesondere einen weißen Transporter, im Tatzeitraum beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 05401/83160 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1837 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2141 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 742 im Jahr 2022 auf 793 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 777 im Jahr 2022 auf 829 im Jahr 2023. Davon waren 714 männliche Verdächtige und 63 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 747 männliche und 82 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 319 im Jahr 2022 auf 334 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es in Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Autodiebstähle in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.837 | 2.141 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 742 | 793 |
| Anzahl der Verdächtigen | 777 | 829 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 714 | 747 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 63 | 82 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 319 | 334 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








