Polizei verfolgt Jugendlichen ohne Kennzeichen, Ermittlungen wegen mehrerer Straftaten eingeleitet.
Georgsmarienhütte: Rollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Osnabrück (ost)
Am Sonntag gegen 18:45 Uhr waren Polizeibeamte auf dem Parkplatz eines Bekleidungsgeschäfts in der Brüsseler Straße, um einen Verkehrsunfall aufzunehmen. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Einsatzkräfte zwei Roller, die in Richtung B68 auf der Brüsseler Straße fuhren. An einem der Roller fehlte das Versicherungskennzeichen.
Die Beamten entschieden sich, den Rollerfahrer zu stoppen, um ihn einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Auf der Straße Steinbrinksfeld gab es das Signal „Stopp Polizei“ für den Fahrer. Der Jugendliche auf dem Roller ohne Kennzeichen schaute sich um und beschleunigte dann, um der Kontrolle zu entkommen.
Die Flucht führte zunächst in den Marmorweg, einem verkehrsberuhigten Bereich, in dem zu diesem Zeitpunkt mehrere Personen, darunter Kinder, waren. Danach fuhr der Roller weiter über die Rostocker Straße und die Lübecker Straße. Schließlich hielt der Roller auf einem Parkplatz an, wo der Jugendliche von den Polizeibeamten kontrolliert wurde.
Es stellte sich heraus, dass der Roller nicht versichert war. Außerdem wurden mehrere technische Mängel am Fahrzeug festgestellt. Bei der Kontrolle wurde auch festgestellt, dass der Jugendliche nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte.
Gegen den Jugendlichen wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Darüber hinaus wird gegen ihn wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d Strafgesetzbuch ermittelt. Aufgrund seiner Flucht vor der Polizei und seiner Fahrweise besteht der Verdacht, dass er sich mit überhöhter Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig sowie rücksichtslos bewegt hat, um der Kontrolle zu entgehen.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Es gab 1.665 Unfälle, bei denen der Einfluss berauschender Mittel im Spiel war, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








