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Geschwindigkeitskontrolle mit Grundschule Nendorf

Polizeikräfte und Schüler führen gemeinsame Kontrolle durch. Höchstgeschwindigkeit überschritten, präventiver Ansatz im Vordergrund.

Foto: Depositphotos

Stolzenau/ Nendorf (ost)

Am Donnerstag, dem 19.03.2026, führten Polizeikräfte des Polizeikommissariats Stolzenau zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Nendorf eine spezielle Geschwindigkeitsüberwachung durch.

Die Grundschule und ein benachbarter Kindergarten liegen direkt an der Bundesstraße 441. Besonders am Morgen gibt es dort viel Verkehr, wenn Kinder den Bereich über einen Fußgängerüberweg überqueren. Deshalb gilt vor Ort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Während der etwa zweistündigen Kontrolle wurden mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen im zweistelligen Bereich festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 50 km/h. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Neben den strafrechtlichen Maßnahmen stand vor allem der präventive Aspekt im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, direkt mit den überprüften Verkehrsteilnehmern zu sprechen. Dabei wiesen sie eindrucksvoll auf die Wichtigkeit angemessener Geschwindigkeit im Schulbereich hin.

Die Kinder verteilten „traurige Smileys“ an zu schnelle Verkehrsteilnehmer, während korrektes Verhalten mit „fröhlichen Smileys“ und persönlichem Lob belohnt wurde.

Die Aktion wurde von allen Beteiligten sehr positiv aufgenommen. Viele Verkehrsteilnehmer zeigten sich einsichtig und offen für die Hinweise der Kinder. Die Teilnahme war auch für die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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