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Geschwindigkeitsverstöße im Heidekreis

Mehr als 100 Geschwindigkeitsverstöße während ROADPOL Speed Kontrollwoche festgestellt. Polizei verstärkt Geschwindigkeitskontrollen zur Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle.

Foto: unsplash

Heidekreis (ost)

10.08.2026 / ROADPOL Speed: Über 100 Geschwindigkeitsüberschreitungen im Heidekreis festgestellt

Heidekreis: Während der europaweiten Kontrollwoche ROADPOL Speed, die vom 03. bis 09. August 2026 stattfand, führte die Polizeiinspektion Heidekreis verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch. Das Ziel dieser länderübergreifenden Aktion ist es, das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu erhöhen und die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu verringern.

Innerhalb der Aktionswoche wurden im Heidekreis mehr als 100 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Am Mittwoch fokussierten sich die Kontrollen auf die Kreisstraße 9 in Oeningen. Dort wurden in nur drei Stunden fast 30 Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug – nach Abzug der Messtoleranz – 85 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h.

Im Rahmen der Kontrollen identifizierten die Einsatzkräfte auch andere Verkehrsverstöße. So wurde ein 56-jähriger Autofahrer kontrolliert, der nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Der Mann zeigte den Beamten lediglich ein Foto eines vermutlich gefälschten Führerscheins. Gegen ihn wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.

Geschwindigkeit bleibt weiterhin eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Die Polizeiinspektion Heidekreis appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten – sowohl zu ihrer eigenen Sicherheit als auch zur Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% der Gesamtzahl aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86% oder 173.330 Unfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die der Schwerverletzten 5.122 und die der Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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