Ein 50-jähriger Mann verletzte einen anderen schwer und widersetzte sich den Polizeibeamten. Er wurde in Gewahrsam genommen und zeigte aggressives Verhalten.
Gewalt gegen Polizei: 50-Jähriger verletzt Mann und leistet Widerstand

Wolfsburg (ost)
Wolfsburg, Innenstadt, Maximilian-Kolbe-Weg 18.06.2026, 14.00 Uhr
Nach einer vorherigen Körperverletzung und Widerstand sowie einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte wurde am Donnerstagnachmittag ein 50 Jahre alter Mann festgenommen.
Um 14.00 Uhr wurde ein schwer verletzter Mann in einem Krankenwagen an einem Nebeneingang der City-Galerie behandelt. Dieser wurde laut bisherigen Informationen zuvor vom 50-jährigen Mann geschlagen und getreten. Während der medizinischen Versorgung zeigte der 50-Jährige ein sehr aggressives Verhalten und versuchte mehrmals, in den Krankenwagen und zu dem Verletzten zu gelangen. Letztendlich musste sich die Besatzung des Krankenwagens und der Verletzte einschließen, was den 50-Jährigen nicht davon abhielt, weitere Versuche zu unternehmen.
Als die zur Unterstützung gerufenen Polizeibeamten eintrafen, saß der offensichtlich stark betrunkene Mann einige Meter vom Krankenwagen entfernt auf dem Boden. Ein Sanitäter hatte zunächst erfolgreich auf ihn beruhigend eingewirkt.
Als die Polizeibeamten den Mann als Beschuldigten bezüglich der Körperverletzung belehrten und seine persönlichen Daten feststellen wollten, begann er, die Beamten zu beschimpfen. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und seines erneut aggressiven Verhaltens sollte der 50-Jährige zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Dazu wurde er von den Beamten aufgefordert, aufzustehen. Dieser Aufforderung kam er nur sehr widerwillig und unter deutlichen Gleichgewichtsproblemen nach. Bei der Anlegung der Handschellen verhielt sich der Mann zuerst ruhig, begann dann jedoch plötzlich, sich dagegen zu wehren. Außerdem begann er erneut, die Beamten lautstark zu beleidigen.
Um sein aggressives Verhalten und seine Bewegungsfreiheit etwas einzuschränken, wurde der Mann mit einfacher körperlicher Gewalt gegen eine nahe gelegene Wand gedrückt. Da er sich weiterhin wehrte, wurde sein Kopf leicht fixiert. Dabei stieß er mit der Nase gegen die Wand, die daraufhin zu bluten begann. Der 50-Jährige lehnte eine medizinische Versorgung durch die Besatzung des Krankenwagens unter wilden Beschimpfungen ab und zeigte sich weiterhin verbal und körperlich aggressiv, so dass er durch einfache körperliche Gewalt zu Boden gebracht werden musste. Als er auf dem Boden lag, wurde der Mann von einem Polizeibeamten nach Ausweisdokumenten durchsucht. Auch dagegen versuchte er sich zu wehren und krallte sich mit seinen Fingern am Arm eines Beamten fest, der daraufhin eine blutende Wunde davontrug.
Der 50-Jährige wurde schließlich in das Gewahrsam der Polizeidienststelle gebracht. Dort verhielt er sich weiterhin sehr aggressiv. Ein Richter ordnete eine Ingewahrsamnahme bis 21.00 Uhr an.
Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde eine angeordnete Blutprobe im Krankenhaus entnommen. Anschließend wurde der 58-Jährige zurück in das Gewahrsam der Polizeidienststelle gebracht, wo er im Verlauf seiner weiteren Unterbringung eine Matratze in der Gewahrsamszelle zerstörte.
Um 21.00 Uhr wurde der 58-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen.
Quelle: Presseportal








