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Gewaltprävention in Buxtehude

Die Polizei Buxtehude veranstaltet einen Informationsabend zum Thema „Häusliche Gewalt“ im Freizeithaus. Besucher ab 16 Jahren sind eingeladen, um über Gewaltformen aufzuklären und sensibilisiert zu werden.

Pressebild "Häusliche Gewalt" www.polizei-beratung.de
Foto: Presseportal.de

Stade (ost)

Die Veranstaltung:

Am Dienstag, den 21.04.2026 findet um 18:30 Uhr ein Informationsabend zum Thema „Häusliche Gewalt“ im Freizeithaus Buxtehude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 21614 Buxtehude statt.

Die Kriminalhauptkommissare Anett Friedrich und Johannes Droßbach vom Polizeikommissariat Buxtehude möchten die Teilnehmer der Veranstaltung informieren, ermutigen und für das Thema sensibilisieren.

Teilnehmen können alle Interessierten ab 16 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.

Das Thema:

Es kann irreführend sein zu glauben, dass Gewalt nur in der Ferne stattfindet. Denn nicht alle Formen von Gewalt – wie psychische Misshandlung – sind auf den ersten Blick erkennbar. Oft findet Gewalt im häuslichen und vertrauten Umfeld statt, und die Opfer stehen häufig in einer Abhängigkeitsbeziehung zum Täter.

Viele denken, dass Gewalt „irgendwo da draußen“ stattfindet – weit weg vom persönlichen Umfeld.

Oft werden Gewaltverbrechen Gruppen zugeordnet, mit denen man keine direkten Berührungspunkte hat. Es ist schwer vorstellbar, dass Gewalt auch von einer nahestehenden Person ausgeübt werden könnte. Doch das ist leider an der Tagesordnung.

Statistiken zeigen, dass Gewalt besonders häufig an Orten auftritt, an denen sich Menschen sicher und geborgen fühlen: im häuslichen und vertrauten Umfeld. Dort kommt es zu sexueller Gewalt – wie Drohungen, sexueller Nötigung oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit.

Die meisten Opfer von Gewalt sind Frauen, Kinder und ältere Menschen. Sie alle haben eine soziale oder wirtschaftliche Abhängigkeit gemeinsam. Oft nutzt der Täter auch die Hilflosigkeit seines Opfers aus.

Gewalt wird nicht nur physisch, sondern oft auch auf subtilere Weise psychisch ausgeübt. Es reicht von der Kontrolle über das Haushaltsgeld bis hin zur Vergewaltigung oder im schlimmsten Fall sogar bis zum Mord. Auch Stalking, das in der Regel darauf abzielt, Macht auszuüben und Kontrolle über die Opfer zu erlangen, fällt in diesen Bereich. Viele der subtileren Formen sind nicht strafrechtlich erfasst und hängen von der jeweiligen Empfindung und dem individuellen Rollenverständnis von Opfer und Täter ab.

Quelle: Presseportal

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