Beamte der Polizei Gifhorn führten Kontrollen vor sensiblen Einrichtungen durch. Zahlreiche Verstöße registriert, höchste Geschwindigkeit bei 68 km/h.
Gifhorn: Geschwindigkeitskontrollen festgestellt

Gifhorn (ost)
Polizeibeamte in Gifhorn führten gestern Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe sensibler Einrichtungen im Stadtgebiet von Gifhorn durch. Die Überprüfung fand vor einer Kindertagesstätte am Lehmweg und vor der Lebenshilfe in der Bruno-Kuhn-Straße statt. An beiden Standorten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Die Messungen am Lehmweg dauerten 90 Minuten. Während dieser Zeit passierten 214 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Dabei wurden 69 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 68 km/h, mehr als doppelt so hoch wie erlaubt. Es gab auch eine Besonderheit bei der Messung: Ein Audi wurde innerhalb von vier Minuten zweimal erfasst – zuerst mit 53 km/h, kurz darauf mit 37 km/h.
Anschließend führten die Einsatzkräfte 60 Minuten lang Kontrollen in der Bruno-Kuhn-Straße durch. Insgesamt wurden hier 55 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 56 km/h.
Vor Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder Einrichtungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf ist besondere Vorsicht geboten. Zu schnelles Fahren verlängert den Bremsweg erheblich und erhöht das Risiko schwerwiegender Unfallfolgen. Die Polizeiinspektion Gifhorn wird daher auch in Zukunft Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe solcher sensiblen Einrichtungen durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








