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Gifhorn/ Meine: Betrunken und mit gefälschtem Führerschein

Zwei Verkehrsteilnehmer wurden gestern in Gifhorn wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erwischt. Einer hatte einen gefälschten Führerschein, der andere hatte fast 3 Promille Alkohol im Blut.

Foto: Depositphotos

Gifhorn/ Meine (ost)

Gestern waren zwei Polizeibeamte aus Gifhorn zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Am gestrigen Nachmittag fiel ihnen ein silberner Mercedes-Benz auf dem Calberlaher Damm auf. Einer der Beamten erkannte den Fahrer von einem früheren Verkehrseinsatz. Sie stoppten das Fahrzeug des Mannes und führten eine Kontrolle durch. Der 42-Jährige händigte auf Aufforderung eine gefälschte polnische Fahrerlaubnis aus, wie er kurz darauf zugab. Eine Überprüfung in den polizeilichen Systemen bestätigte, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ein Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von 1,3 Promille.

Es wurden Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Das gefälschte Dokument wurde beschlagnahmt und dem 42-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Eine 56-Jährige muss sich ebenfalls wegen Trunkenheit im Straßenverkehr strafrechtlich verantworten. Ein Zeuge rief gestern Nachmittag die Polizei Meine zum Parkplatz des örtlichen Edeka-Markts. Der Mann hatte zuvor einen Audi beobachtet, der unsicher gefahren war. Die informierten Beamten kontrollierten daraufhin die Fahrerin. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,94 Promille. Auch der 56-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Fallzahlen leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 29.653, davon waren 25.755 männlich und 3.898 weiblich. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330 Fälle (81,86%), waren übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Fälle (6,61%) und auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle (1,73%) verzeichnet. Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 Personen schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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