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Gifhorn: Polizeieinsatz nach Bedrohung

Ein Ehepaar geriet an einem Kinderspielplatz in Streit, bei dem der Mann die Frau mit einem Küchenmesser bedrohte. Die Polizei konnte ihn nach Selbstverletzungen festnehmen.

Foto: unsplash

Gifhorn (ost)

Ein öffentlichkeitswirksamer Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag in Gifhorn. Nach bisherigen Informationen trafen sich ein Paar, das getrennt lebt, zufällig am Rand eines Kinderspielplatzes in der Daimlerstraße. Es kam zu einem Streit zwischen der 35-jährigen Frau und dem 38-jährigen Mann. Im Verlauf des Streits zog der 38-Jährige ein Küchenmesser und bedrohte die Frau. Das Grundschulkind der Frau stellte sich schützend vor sie und forderte den Stiefvater auf, zu gehen. Zeugen wurden auf die Situation aufmerksam und riefen sofort die Polizei.

Der 38-Jährige fügte sich daraufhin selbst Verletzungen am Oberkörper zu und entfernte sich zu Fuß. Die Polizeikräfte konnten ihn in der Nähe bei einem Baum sitzend finden. Auf Aufforderung legte er das Messer ab und legte sich auf den Boden. Er wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die selbst zugefügten Verletzungen waren laut ersten Informationen nicht lebensbedrohlich. Es gab Hinweise auf einen Drogenkonsum. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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