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Gifhorn: Verkehrskontrolle auf der B4

Am gestrigen Tag fand eine Großkontrolle auf der B4 statt, bei der 141 Fahrzeuge überprüft wurden. 9 Fahrzeugführer standen unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Gifhorn (ost)

Gestern, am 09.03.2026, fand zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr auf dem Parkplatz Am Abdeckereigraben an der B4 erneut eine gründliche Kontrolle statt. Im Zuge einer Weiterbildungsmaßnahme wurde das erlernte Wissen schließlich bei einem groß angelegten Kontrolltag in die Praxis umgesetzt. Um die Fahrzeuge zu selektieren, wurde auf der B4 ein Geschwindigkeitstrichter eingerichtet, um die Fahrzeuge dazu zu bringen, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, damit die eingesetzten Beamten die Fahrzeuge stichprobenartig herausführen konnten. Insgesamt wurden 141 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 9 Fahrer unter dem Einfluss von Drogen standen und nun neben einer Blutentnahme auch mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen. Bei zwei dieser neun Personen führte der Drogenkonsum zu völliger Fahruntüchtigkeit. Des Weiteren wurde ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Zusätzlich zu diesen themenbezogenen Verstößen gab es auch 45 „kleinere“ Ordnungswidrigkeiten, die alle geahndet wurden. Diese Verstöße umfassten Dinge wie das Nichttragen des Sicherheitsgurts, das Fehlen eines Verbandskastens oder fehlende Ausweispapiere. Obwohl die Zahlen auf den ersten Blick gering erscheinen mögen, ist jeder Verstoß einer zu viel. Drogen und Alkohol haben im Straßenverkehr keinen Platz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2023 eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle zu verzeichnen war. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige registriert. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058 an, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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