Am Mittwoch wurden an der Hannoverschen Straße 36 Fahrräder mutwillig beschädigt. Der Tatverdächtige aus Göttingen wurde festgenommen, weitere Geschädigte gesucht.
Göttingen: 36 Fahrräder beschädigt, Polizei ermittelt gegen Tatverdächtigen

Göttingen (ost)
Göttingen, Hannoversche Straße, nahe Hausnummer 152 Mittwoch, 15. Juli 2026, gegen 11.30 Uhr
GÖTTINGEN (jk) – An einem Gebäude mit mehreren Wohnungen in der Hannoverschen Straße wurden am späten Vormittag des 15. Juli (Mittwoch) mindestens 36 Fahrräder vorsätzlich beschädigt. Die Vorfälle ereigneten sich gegen 11.30 Uhr in der Nähe der Hausnummer 152.
Der Verdächtige wurde kurz darauf nach einem Hinweis an der Straße Am Weendespring von den Polizeibeamten angetroffen und festgenommen. Der 37-jährige Mann stand vermutlich unter dem Einfluss von Drogen und zeigte zudem auffälliges Verhalten. Die Beamten brachten ihn zunächst zur Dienststelle, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Von dort aus wurde er in eine Fachklinik gebracht.
Ein Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie der mutmaßliche Täter mit einem Messer die Reifen mehrerer Fahrräder zerstach und alarmierte die Polizei. Bei der Untersuchung entdeckten die Beamten 36 betroffene Fahrräder. Es ist unbekannt, ob dies alle sind. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 2.200 Euro geschätzt.
Weitere betroffene Fahrradbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0551/491-2115 oder 491-2215 bei der Polizei Göttingen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 269 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 46. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








