Der mutmaßliche „Bäckerei-Räuber“ von Göttingen wurde in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung dauern an.
Göttingen: Bäckerei-Räuber in U-Haft

Göttingen (ost)
GÖTTINGEN (jk) – Der vermeintliche „Bäckerei-Räuber“ von Göttingen befindet sich in Untersuchungshaft. Einen Tag nach seiner Festnahme (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6191098) wurde der vermeintliche „Bäckerei-Räuber“ am Mittwochmorgen (07.01.26) auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Göttingen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 40-Jährigen aufgrund von Wiederholungs- und Fluchtgefahr.
Die Ermittlungen gegen den Mann aus dem Landkreis Northeim wegen schwerer räuberischer Erpressung in mehreren Fällen werden fortgesetzt.
Auch wird derzeit von den Ermittlern geprüft, ob der Festgenommene als Täter für eine ähnliche Tat im Februar 2025 an der Göttinger Reinhäuser Landstraße in Frage kommt (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5974441).
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2625 auf 3115 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 278 auf 305 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 auf 1459. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt








