Verwirrte Autofahrerin auf 35 km unterwegs; Polizeieinsatz mit zahlreichen Streifen
Göttingen: Geisterfahrt auf A7 gestoppt

Göttingen (ost)
Bezug: Pressemitteilung der Polizei Nordhessen, siehe https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6355982.
Hann. Münden/ Göttingen/ Kassel/ Guxhagen- Autobahn 7:
Eine Falschfahrerin, die knapp 35 Kilometer durch Südniedersachen und Nordhessen auf der Autobahn 7 unterwegs war, sorgte in der Nacht zum heutigen Montag für einen größeren Polizeieinsatz mit zahlreichen Streifen der Göttinger und der nordhessischen Polizei.
Die 68-jährige Frau aus der Schweiz konnte schließlich bei Guxhagen nach dem Einsatz eines “Stopp-Sticks” angehalten werden. Sie stand weder unter dem Einfluss von Alkohol noch unter Drogen, machte aber einen verwirrten Eindruck, weshalb sie in ein Kasseler Krankenhaus gebracht wurden. Ihren Führerschein beschlagnahmen die Beamten. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde niemand verletzt, dennoch soll es zu mehreren Gefährdungen gekommen sein. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet durch die Falschfahrerin betroffene Verkehrsteilnehmer, sich bei der Polizei zu melden.
Die ersten Notrufe wegen des schwarzen VW Golf, der im Bereich Hann. Münden-Hedemünden auf der Autobahn 7 in Richtung Kassel entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sein sollte, waren um 1:25 Uhr bei der Göttinger Polizei eingegangen. Umgehend wurden eine Rundfunkwarnmeldung veranlasst und eine Vollsperrung durch die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal an der Anschlussstelle Kassel-Nord eingerichtet. Die Streife musste jedoch ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß mit der Falschfahrerin zu verhindern, die ihre Fahrt trotz aller Anhalteversuche der Polizei mit Geschwindigkeiten zwischen 40 und 140 km/h fortsetzte. Auch nachdem der VW Golf eine Betonschutzwand gestreift hatte, fuhr die Frau am Steuer weiter. Durch niedersächsische Streifen konnte eine weitere Vollsperrung bei Guxhagen eingerichtet und die gefährliche Fahrt schließlich mithilfe des Stopp-Sticks beendet werden. Die Frau wurde aufgrund ihres Geisteszustandes von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, ihr Pkw wurde abgeschleppt.
Verkehrsteilnehmer, die durch die Falschfahrerin gefährdet wurden und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, die Polizeiinspektion Göttingen unter Tel. 0551- 491-2115 zu kontaktieren.
Rückfragen bitte an:
Ulrike Schaake Pressesprecherin Tel. 0561-910 1020 Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle
Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








