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Göttingen: Polizei durchsucht Wohnhäuser in Rhumspringe und Hannover

Die Ermittlungen nach Schüssen am Weender Tor werden mit Hochdruck fortgesetzt. Spezialeinsatzkommandos durchsuchen zwei weitere Wohnhäuser.

Einsatz Rhumspringe
Foto: Presseportal.de

Göttingen (ost)

Rhumspringe und Hannover/Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide Dienstag, 30. Juni 2026

RHUMSPRINGE/HANNOVER (jk) – Im Zuge der Untersuchungen zur Schussabgabe am Göttinger Weender Tor am 13. Juni (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6302298), bei der ein Polizist lebensgefährlich verletzt wurde, arbeitet die Mordkommission intensiv an der Klärung der Hintergründe und der Tatbeteiligungen.

Früh am Dienstagmorgen (30.06.2026) wurden die Wohnhäuser von zwei weiteren mutmaßlich in die Auseinandersetzungen verwickelten Mitgliedern einer der Großfamilien in Rhumspringe (Landkreis Göttingen, siehe Foto) sowie im Hannoveraner Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide durch Ermittler durchsucht. Bereits am Freitag (26.06.26) fand eine Durchsuchung in einem Haus im Göttinger Stadtteil Holtensen statt.

Die Maßnahmen am Dienstag basierten auf einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Braunschweig auf Antrag der Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig und hatten zum Ziel, potenziell relevante Beweismittel zu finden. Die Auswertung der gefundenen Gegenstände durch die Ermittler ist noch im Gange.

Der Zugriff auf die Häuser erfolgte jeweils durch das Spezialeinsatzkommando (SEK) unter Verwendung verschiedener spezieller Einsatzmittel. Dabei kam es unter anderem zu lauten Geräuschen, die vermutlich von den Nachbarn wahrgenommen wurden. Weitere Einzelheiten zu den eingesetzten Mitteln werden aus taktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Es bestand ausdrücklich keine Gefahr für Unbeteiligte aufgrund des professionellen Vorgehens der Spezialkräfte. Bei den Polizeieinsätzen wurde niemand verletzt.

Der Betroffene in Bothfeld-Vahrenheide wurde für weitere Maßnahmen zur Dienststelle gebracht und anschließend entlassen.

Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

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