Schneller Fahndungserfolg in Göttinger Innenstadt am Sonntag: Richter erlässt U-Haftbefehle nach versuchtem Einbruch
Göttingen: Polizei nimmt drei mutmaßliche Wohnungseinbrecher fest

Göttingen (ost)
Göttingen, Neustadt
Sonntag, 5. April 2026, gegen 18.15 Uhr
In der Innenstadt von Göttingen gelang der Polizei am Sonntag (05.04.26) ein schneller Fahndungserfolg. Zwei verdächtige Wohnungseinbrecher wurden in der Neustadt am Tatort von Beamten festgenommen. Ein dritter Mittäter flüchtete zunächst, wurde jedoch kurz darauf an der Berliner Straße von Einsatzkräften gefasst. Die Festgenommenen wurden am Ostermontag (06.04.26) dem zuständigen Haftrichter in Göttingen vorgeführt, der U-Haftbefehle gegen alle drei wegen Fluchtgefahr erließ.
Nach den aktuellen Ermittlungen versuchten die 20, 25 und 28 Jahre alten Männer gegen 18.15 Uhr in der Neustadt gewaltsam in eine Wohnung einzudringen. Eine Anwohnerin beobachtete das Geschehen und alarmierte die Polizei, die umgehend mit mehreren Streifenwagen am Tatort eintraf. Zwei der drei Verdächtigen wurden sofort festgenommen, ohne Widerstand zu leisten. Der dritte Komplize konnte zunächst fliehen, wurde aber nach kurzer Verfolgung in der Berliner Straße eingeholt und ebenfalls verhaftet.
Die Polizei in Göttingen geht aufgrund vorliegender Informationen davon aus, dass das Trio auch für einen weiteren Einbruchsversuch in derselben Straße verantwortlich sein könnte. Bei dem Versuch, um 16.00 Uhr die Terrassentür einer anderen Wohnung aufzubrechen, verursachten sie jedoch ein verdächtiges Geräusch, das eine weitere Anwohnerin aufmerksam machte. Möglicherweise aufgrund des Gefühls, beobachtet zu werden, brachen die Tatverdächtigen den Versuch ab und flüchteten.
In beiden Fällen blieb es beim Versuch. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 1.500 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








