Kontrolle führt zu Einlieferung in JVA eines 29-Jährigen nach Fund von Marihuana und Mobiltelefon
Göttingen: Polizei präsent am Waageplatz

Göttingen (ost)
Göttingen, Waageplatz
Donnerstag, 10. September 2026, gegen 21.50 Uhr
GÖTTINGEN (fm) – Die Polizei Göttingen bleibt am Waageplatz präsent: Mit gezielten und kontinuierlichen Kontrollen geht sie weiterhin konsequent gegen Betäubungsmittelkriminalität und Rohheitsdelikte vor. Der zentral in der Göttinger Innenstadt gelegene Waageplatz sowie die angrenzenden Straßen, Wege und Plätze bilden seit geraumer Zeit einen polizeilichen Einsatzschwerpunkt.
“Die polizeilichen Maßnahmen sind langfristig ausgerichtet und werden regelmäßig sowie lageangepasst umgesetzt. Ziel der Polizei ist es, Straftaten konsequent zu verfolgen, erkannte Störungen frühzeitig zu unterbinden und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit und zum Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im Bereich des Waageplatzes zu leisten”, so der Leiter der Verfügungseinheit Göttingen, Polizeihauptkommissar Felix Meyer.
Am Donnerstagabend (10.09.2026) gegen 21.50 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der PI Göttingen am Waageplatz einen 29 Jahre alten Mann aus dem Bereich Halberstadt.
Der Mann hatte zuvor einen Beutel mit mutmaßlich Marihuana weggeworfen und anschließend versucht, sich der polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung konnte er gestellt und vorläufig festgenommen werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ein Mobiltelefon aufgefunden. Da der 29-Jährige widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Gerätes machte und die Eigentumsverhältnisse zunächst nicht geklärt werden konnten, wurde das Mobiltelefon beschlagnahmt. Gegen den Mann wurden entsprechende Strafverfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis sowie der Hehlerei eingeleitet.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass gegen den 29-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart vorlag. Darüber hinaus ist der Mann bereits wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln polizeilich in Erscheinung getreten.
Da der haftbefreiende Betrag nicht entrichtet werden konnte, wurde der 29-Jährige im weiteren Verlauf einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, davon waren 26.376 männlich und 3.924 weiblich. 7.947 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. 8.584 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








