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Göttingen: Raub mit Schusswaffe

Eine 72-jährige Frau wurde in Echte von einem bewaffneten Mann bedroht und gefesselt. Der Täter wurde festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Northeim (ost)

Kalefeld OT Echte, Donnerstag, 12.03.2026, 19.00 Uhr

ECHTE (Wol)

Am Abend des 12.03.2026 ereignete sich in Echte ein schwerer Raubüberfall in einer Wohnung. Laut den bisherigen Ermittlungen öffnete eine ältere Dame im Alter von 72 Jahren die Tür, nachdem es an der Tür geklingelt hatte. Ein Mann bedrohte sie daraufhin mit einer Pistole. Danach wurde sie gefesselt im Haus zurückgelassen. Später gelang es dem Opfer, sich selbst zu befreien und die Polizei zu verständigen. Der Täter erbeutete einen kleinen zweistelligen Geldbetrag.

Durch Befragungen in der Nachbarschaft konnten Hinweise auf einen weißen SUV mit Hannoveraner Kennzeichen gesammelt werden. Diese Informationen führten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zur Festnahme eines 34-jährigen Verdächtigen im Raum Hannover. Bei seiner Festnahme wurde eine Schusswaffe sichergestellt.

Am nächsten Tag wurde der Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen einem Haftrichter in Neustadt am Rübenberge vorgeführt. Der Richter erließ Haftbefehl gegen den 34-Jährigen. Anschließend wurde der Verdächtige in die JVA Sehnde gebracht.

Die Ermittlungen werden weiterhin intensiv fortgesetzt.

Personen, die zwischen 16.00 und 20.00 Uhr einen weißen SUV mit Hannoveraner Kennzeichen in der Gegend von Echte gesehen haben und Informationen über verdächtige Personen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter 05551 – 91480 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 auf 3420, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Davon waren 329 männliche Verdächtige und 51 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 269 männliche Verdächtige und 46 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 152 im Jahr 2022 auf 127 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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