Die Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen dauern an, während der verletzte Beamte stabilisiert wurde.
Göttingen: Schüsse im Bereich Weender Tor – Polizeibeamter stabilisiert

Göttingen (ost)
Göttingen, Weender Landstraße / Weender Tor Samstag, 13. Juni 2026, gegen 22.10 Uhr
GÖTTINGEN (ab) – Nach den Schüssen in der Umgebung von Weender Landstraße / Weender Tor in Göttingen dauerten die Ermittlungs- und Einsatzmaßnahmen der Polizei die ganze Nacht lang an. Auch jetzt sind Einsatzkräfte immer noch im Einsatz.
Der Polizeibeamte, der bei dem Einsatz schwer verletzt wurde, konnte mittlerweile medizinisch stabilisiert werden. Es besteht derzeit keine akute Lebensgefahr mehr.
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen wird auch der Einsatz der Schusswaffe überprüft. Nach derzeitiger Einschätzung kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte.
Nach Veröffentlichung der ersten Pressemitteilung haben sich inzwischen mehrere Informanten bei der Polizei gemeldet. Ein Zeuge berichtete, dass er nach schussähnlichen Geräuschen in der Nähe des Campus eine Person gesehen habe, die sich vom Universitätsgelände in Richtung Kreuzbergring entfernt habe. Der Zeuge konnte zunächst keine genauere Beschreibung der Person abgeben.
Ob und inwieweit diese Beobachtung mit dem Tatgeschehen in Verbindung steht, wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die am Samstagabend gegen 22.10 Uhr in der Umgebung von Weender Tor, Weender Landstraße, Campus/Universitätsgelände oder Kreuzbergring verdächtige Personen gesehen haben oder sonstige Hinweise zu den Schüssen oder dem Schützen geben können, sich umgehend bei der Polizei Göttingen zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0551/491-2115 entgegengenommen.
Weitere Informationen folgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle erfasst, wovon 258 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 gelöst wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








