Drei Einsatzkräfte verletzt. Mann leistet erheblichen Widerstand und wird in psychiatrische Einrichtung gebracht. Einsatz führt zu Öffentlichkeitswirkung.
Göttingen: Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte

Göttingen (ost) – Göttingen, Leinestraße – Montagabend, 16. Februar 2026, gegen 18.20 Uhr
GÖTTINGEN (ab) – Am Montagabend (16.02.2026) ereigneten sich im Zuge eines Rettungseinsatzes aufgrund einer gemeldeten hilflosen Person in der Leinestraße in Göttingen mehrere Übergriffe durch einen 52-Jährigen auf die Einsatzkräfte. Der Mann, der zuvor als hilflos gemeldet worden war und während seiner Behandlung einen Sanitäter der Berufsfeuerwehr attackierte, leistete auch den eintreffenden Polizeibeamten erheblichen Widerstand. Auch im weiteren Verlauf kam es zu erneuten Angriffen im Polizeigewahrsam.
Nach bisherigen Erkenntnissen bat eine Rettungswagenbesatzung der Berufsfeuerwehr Göttingen gegen 18:20 Uhr um polizeiliche Unterstützung, nachdem der 52-Jährige während der Versorgung einen 28 Jahre alten Sanitäter angegriffen hatte. Auch nach dem Eintreffen der Polizei zeigte der Mann weiterhin aggressives Verhalten und widersetzte sich den Maßnahmen. Dabei wurden sowohl der Sanitäter als auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
Alle Betroffenen blieben weiterhin einsatzfähig.
Der Mann wurde daraufhin in Polizeigewahrsam genommen. Dort blieb er unkooperativ und bedrohte die Beamten. Ein Alkoholtest bestätigte eine starke Alkoholisierung, zudem bestand der Verdacht auf den Einfluss berauschender Substanzen. Aus diesem Grund ordnete die Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Göttingen eine Blutentnahme an, die beim 52-Jährigen durchgeführt wurde. In der Nacht wurde die Verlegung des Mannes in eine psychiatrische Einrichtung angeordnet.
Der Einsatz in der Leinestraße sorgte zeitweise für Aufsehen bei Anwohnern und Passanten.
Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen die Einsatzkräfte dauern an.
Quelle: Presseportal








