Drei Schwerverletzte nach Kollision zwischen Opel Vectra und Kleinbus, Unfallursache unklar.
Göttingen: Tödlicher Frontalzusammenstoß auf L 568

Göttingen (ost)
Friedland, L 568 zwischen Groß Schneen und Stockhausen Montag, 21. September 2026, gegen 16.05 Uhr
FRIEDLAND (jk) – Bei einer frontalen Kollision zwischen einem Opel Vectra und einem Kleinbus wurden am Montagnachmittag (21.09.26) auf der L 568 zwischen Groß Schneen und Stockhausen (Landkreis Göttingen) alle drei Insassen beider Fahrzeuge schwer verletzt. Rettungswagen brachten die Männer im Alter von 26, 57 und 64 Jahren in Krankenhäuser nach Göttingen. Ihr Zustand ist derzeit stabil. Die genaue Ursache des Unfalls ist unbekannt und wird weiter untersucht.
Wegen der aufwendigen Unfallaufnahme und der folgenden Reinigungsarbeiten musste die L 568 bis etwa 21.30 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Nach bisherigen Informationen geriet ein 26-jähriger Opelfahrer aus Friedland gegen 16.05 Uhr während der Fahrt in Richtung Groß Schneen aus unbekannten Gründen in einer leichten Rechtskurve auf den Gegenfahrstreifen und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Kleinbus zusammen, in dem zwei Männer im Alter von 57 und 64 Jahren saßen.
Beim Zusammenstoß wurden der 26-jährige Opelfahrer und der 64-jährige Kleinbusfahrer aus Rosdorf schwer verletzt und in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie befreien. Der 57-jährige Beifahrer aus Göttingen konnte den Kleinbus selbst verlassen, erlitt jedoch auch schwere Verletzungen.
Es waren mehrere Rettungsfahrzeuge, ein Notarztwagen, ein Rettungshubschrauber und etwa 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Informationen vor. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05504/94982-0 bei der Polizeistation Friedland zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








