Ein Mann wurde in Osterode tot aufgefunden, die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Die Hintergründe sind noch unbekannt.
Göttingen: Toter in Osterode aufgefunden

Göttingen (ost)
Osterode, Am Röddenberg
Samstag, 10. Oktober 2026, gegen 03.00 Uhr
OSTERODE (jk) – In der Nacht von Samstag (10.10.26) wurde am Fußgängerverbindungsweg in Osterode (Landkreis Göttingen) der reglose Körper eines Mannes entdeckt. Nachdem Rettungskräfte und die Polizei alarmiert wurden, konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.
Aufgrund der Fundsituation und der festgestellten Verletzungen geht die Polizei davon aus, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Die Identität des Mannes wurde festgestellt. Es handelt sich um einen 37-jährigen Mann aus dem Altkreis Osterode.
Weitere Informationen zu den Verletzungen werden derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.
Der Bereich um den Fundort ist seit dem Morgen großräumig abgesperrt. Die Straßen Am Röddenberge und Am Scheebrink sind betroffen. Die Rechtsmedizin und Ermittler aus Osterode und Göttingen sind vor Ort.
Die Hintergründe sind noch unklar. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren und werden in alle Richtungen fortgesetzt. Aktuell werden auch Anwohner in der Nähe des Fundortes befragt, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Es gibt derzeit keine Hinweise auf eine bestehende oder mögliche Gefahr für Unbeteiligte.
Zeugen werden gesucht!
Personen, die in der Nacht im Bereich “Am Röddenberg/Freiheiter Straße” oder in der Nähe verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen oder ungewöhnliche Geräusche gehört haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05522/5080 bei der Polizei Osterode zu melden.
Jeder Hinweis kann wichtig für die Ermittlungen sein.
Weitere Informationen folgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Darunter waren 329 männliche Verdächtige, 51 weibliche Verdächtige und 152 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 269 männliche Verdächtige, 46 weibliche Verdächtige und 127 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








