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Göttingen: Verkehrsunfallflüchtiger meldet sich

Ein Verkehrsteilnehmer überfuhr ein Verkehrszeichen und flüchtete vom Unfallort. Einen Tag später meldete er sich bei der Polizei, jedoch droht ihm ein Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Einbeck (ost)

37574 Einbeck, Ausfahrt Hannoversche Straße, 20.12.2025, 16.00 Uhr

Einbeck (beu)

Zu diesem Zeitpunkt informierte eine Verkehrsteilnehmerin die Einbecker Polizei über ein beschädigtes Verkehrszeichen. Zusätzlich lagen Trümmerteile um das Verkehrszeichen herum.

Bei einer Untersuchung vor Ort stellte sich heraus, dass ein Fahrer von der B3 (Ausfahrt Hannoversche Straße) in Richtung Bartshausen unterwegs war. Aus unbekannten Gründen kam das Fahrzeug in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und überfuhr dabei ein weisendes Verkehrszeichen auf einer Verkehrsinsel. Dabei wurden sowohl das Verkehrszeichen als auch das Auto des Unfallverursachers stark beschädigt. Die Trümmerteile konnten einem schwarzen VW GTX zugeordnet werden.

Der Fahrer verließ danach den Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen.

Am nächsten Tag meldete sich der 43-jährige Unfallverursacher aus dem Göttingen Bereich bei der Polizei Göttingen, um den Unfall zu melden. Die Beweggründe für das Verhalten des Fahrers bleiben unbekannt.

Er wird nun mit einem Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort konfrontiert und höchstwahrscheinlich mit einem Entzug der Fahrerlaubnis.

Die Polizei weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass eine Meldung von Verkehrsunfällen am nächsten Tag oder später grundsätzlich nicht vor der Einleitung eines Strafverfahrens schützt, insbesondere im Zusammenhang mit dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% der Gesamtzahl ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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