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Goslar: Schulstart nach den Sommerferien

Mehr Verkehr – Besondere Rücksicht auf Kinder. Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt für viele Schülerinnen und Schüler an diesem Donnerstag wieder der Schulalltag. Zeitgleich mit dem Ferienende nimmt somit auch das Verkehrsaufkommen auf den Straßen spürbar zu.

Aktion Sicherer Schulweg
Foto: Presseportal.de

Goslar (ost)

Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt für viele Schülerinnen und Schüler an diesem Donnerstag wieder der Schulalltag.

Zeitgleich mit dem Ferienende nimmt somit auch das Verkehrsaufkommen auf den Straßen spürbar zu. Neben dem Berufsverkehr und Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, sind zahlreiche Schulbusse, Fahrräder sowie Schülerinnen und Schüler zu Fuß unterwegs.

Die Schulen, Verkehrswachten und die Polizei haben in den vergangenen Wochen und Monaten zukünftige Schulkinder auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet. Ob Schulwegtraining, Fahrradtraining oder Verkehrserziehung – die Kinder haben wichtige Verhaltensregeln kennengelernt und geübt.

“Die gemeinsame Präventionsarbeit mit unseren Netzwerkpartnern in den Schulen und Kindergärten ist ein elementarer Grundstein für einen sicheren Schulweg”, sagt Christiane Meier, Verkehrssicherheitsberaterin bei der Polizei Goslar. “Insbesondere kommt es nun jedoch auf das Verhalten der Erwachsenen an. Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und vorbildliches Verhalten sind entscheidende Voraussetzungen dafür, dass unsere Kinder die erlernten Regeln sicher anwenden können.”

Für Erstklässlerinnen und Erstklässlern ist das Erlernen des sicheren Schulwegs besonders wichtig. Daher appelliert die Polizeihauptkommissarin an alle Eltern, den Schulweg mit den Kindern wiederholt abzugehen und gefährliche Stellen und Situationen zu erklären. Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringen muss, sollte auf das Halten und Parken nur an geeigneten Stellen achten, um gefährliche Situationen vor den Schulen zu vermeiden.

“Den Schulbeginn werden wir mit unterschiedlichen Aktionen, wie Geschwindigkeitsmessungen mit Schülerinnen und Schülern, intensiv begleiten und immer wieder auf Gefahrensituationen hinweisen”, sagt Meier. “Wir werden nicht alle Risiken auf dem Schulweg beseitigen können, daher sollten wir alles daransetzen, ihn gemeinsam sicherer zu machen!”

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen verzeichnet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Unfälle mit reinem Sachschaden beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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