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Granatenfund in Rinteln erfordert Evakuierung

Eine 3,7-Inch-Sprenggranate wurde in Rinteln gefunden. Ein Sicherheitsbereich von 300 Metern muss evakuiert werden. Die kontrollierte Sprengung erfolgt um 18:00 Uhr.

Foto: unsplash

Rinteln (ost)

Im Bereich der Stoevesandtstraße in Rinteln wurde eine 3,7-Zoll-Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Nach Prüfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen wurde festgestellt, dass von dem Kampfmittel eine potenzielle Gefahr ausgeht. Aus Sicherheitsgründen ist eine kontrollierte Sprengung vor Ort erforderlich.

Dafür muss ein Sicherheitsbereich von 300 Metern um die Fundstelle vollständig evakuiert werden. Die Stadt Rinteln, die Polizei sowie weitere beteiligte Einsatzkräfte haben die notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Ab 14:00 Uhr ist das Befahren des betroffenen Bereichs nur noch eingeschränkt möglich. Ab 16:00 Uhr werden die innerhalb des Evakuierungsradius liegenden Straßen vollständig gesperrt. Der Gefahrenbereich ist großräumig zu umfahren.

Von den Sperrmaßnahmen betroffen sind insbesondere:

Stoevesandtstraße (ab Kreuzung Prof.-Kohlrausch-Straße / Friedrichstraße) Bahnhofsweg (ab Stoevesandtstraße bis Hausnummer 7) Kerschensteiner Weg (ab Ecke Schraderstraße / Ostpreußenweg bis Breite Straße) Groß-Wartenberger-Straße (Hausnummern 1A bis 7 einschließlich Grundschule Nord) Dankerser Straße (ab Ecke Hafenstraße bis Hausnummer 26) Breite Straße (zwischen Stoevesandtstraße und Schraderstraße) Wilhelmstraße Karlstraße

Alle Bewohner und Beschäftigten innerhalb des Evakuierungsbereichs werden gebeten, ihre Wohnungen, Häuser und Betriebsstätten rechtzeitig zu verlassen. Der Bereich muss spätestens um 16:00 Uhr vollständig geräumt sein.

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörden informieren die Betroffenen derzeit direkt vor Ort und überwachen die Räumung des Gefahrenbereichs.

Personen, die während der Evakuierung keine private Unterbringungsmöglichkeit haben, können ab 15:00 Uhr die eingerichtete Anlaufstelle nutzen:

„Die Erna“ – Aula des Gymnasiums Ernestinum Paul-Erdniß-Straße 1 31737 Rinteln

Für den Transport zur Anlaufstelle wird ein kostenloser Shuttle-Service angeboten. Die Busse fahren um 15:00 Uhr von folgenden Standorten ab:

Bahnhof Rinteln Nord

Dankerser Straße (vor dem Unternehmen Bergsiek)

Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, die kontrollierte Sprengung gegen 18:00 Uhr durchzuführen. Sobald der Bereich wieder freigegeben werden kann, werden die Bewohner umgehend informiert. Bis zu dieser Freigabe darf der Evakuierungsbereich nicht betreten werden.

Für Fragen steht das Bürgertelefon der Stadt Rinteln unter der Rufnummer 05751 403-777 zur Verfügung. Insbesondere Personen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder eingeschränkter Mobilität Unterstützung benötigen, werden gebeten, sich dort zeitnah zu melden.

Die Stadt Rinteln bittet zudem Angehörige, Nachbarn und Bekannte, hilfsbedürftige Personen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen und auf eventuelle Hilfebedarfe aufmerksam zu machen.

Die Leitungen der Grundschule Nord sowie der Kindertagesstätte Klabauternest wurden über die Maßnahmen informiert.

Zur Verringerung möglicher Auswirkungen der bei der Sprengung entstehenden Druckwelle werden die Bewohner gebeten, vor dem Verlassen ihrer Wohnungen und Häuser nach Möglichkeit die Fenster in Kippstellung zu bringen.

Die Stadt Rinteln und die Polizei danken allen Betroffenen für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung bei der Durchführung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Weitere Informationen werden fortlaufend über die Kommunikationskanäle der Stadt Rinteln, der Polizei sowie die regionalen Medien veröffentlicht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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