Ein betrunkener Autofahrer versucht, Polizeikontrolle zu entkommen. Er kollidiert fast mit einem Streifenwagen und flieht zu Fuß, wird aber schnell gefasst.
Grasleben: Polizei leitet Strafverfahren ein

Grasleben (ost)
Grasleben, Steinweg
24.09.2026, 01.50 Uhr
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versuchte ein 26-jähriger Autofahrer in Grasleben, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Der Mann war sowohl unter dem Einfluss von Alkohol als auch von Betäubungsmitteln und hatte keine gültige Fahrerlaubnis.
In der Magdeburger Straße bemerkte eine Streifenbesatzung einen entgegenkommenden Pkw mit abgelaufenen Kurzzeitkennzeichen. Als die Beamten umkehrten, um das Fahrzeug zu überprüfen, beschleunigte der Fahrer so stark, dass die Besatzung kurzzeitig den Sichtkontakt verlor.
An der Kreuzung Halbe Haube und Rottorfer Straße kam es aufgrund der hohen Geschwindigkeit des 26-Jährigen beinahe zu einem Zusammenstoß mit dem herannahenden Streifenwagen. Danach setzte er seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort, bis er schließlich den Steinweg in Richtung Helmstedter Straße befuhr. Während der Fahrt öffnete der Fahrer die Fahrertür und verließ das noch rollende Fahrzeug. Der führerlose Pkw prallte gegen einen Holzzaun und kam zum Stillstand. Dabei entstand leichter Sachschaden.
Der 26-jährige setzte zu Fuß seine Flucht fort, wurde jedoch nach kurzer Strecke von den Beamten eingeholt.
Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrer. Ein freiwilliger Alcotest ergab einen Wert von 0,96 Promille. Zudem gab der 26-Jährige den Konsum von Betäubungsmitteln zu. Eine Blutprobe wurde daraufhin im Krankenhaus entnommen.
Es stellte sich zudem heraus, dass der 26-Jährige keine Fahrerlaubnis besaß und die Kurzzeitkennzeichen seit mehreren Jahren abgelaufen waren.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Beschuldigte keine Fahrerlaubnis hatte und die verwendeten Kurzzeitkennzeichen seit mehreren Jahren abgelaufen waren.
Gegen den 26-Jährigen wurden unter anderem strafrechtliche Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtanzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








