Polizei ermittelt zu den Hintergründen. Mann wurde medizinisch versorgt, keine Lebensgefahr. Ermittlungen dauern an.
Grenzdurchgangslager Friedland: Mann verletzt aufgefunden

Göttingen (ost)
Friedland, Heimkehrerstraße (Grenzdurchgangslager) Mittwoch, 1. April 2026, gegen 10.10 Uhr
FRIEDLAND (ab) – Am Mittwochvormittag (01.04.2026) wurde im Grenzdurchgangslager Friedland (Landkreis Göttingen) ein verletzter Mann entdeckt. Die Polizei Göttingen untersucht die bisher unklaren Hintergründe.
Nach ersten Erkenntnissen wies ein aufgeregter Mann Einsatzkräfte gegen 10.10 Uhr im Bereich des St.-Norbert-Platzes auf eine mögliche Verletzung hin. Die Polizistinnen und Polizisten begaben sich daraufhin unverzüglich in den westlichen Teil des Lagers und fanden dort vor einem Unterkunftsgebäude einen verletzten Bewohner vor.
Der Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Informationen besteht keine Lebensgefahr.
Aufgrund der festgestellten Verletzungen wurde zunächst auch ein Vorfall mit einem scharfen Gegenstand in Betracht gezogen. Es ist noch unklar, ob es sich um eine äußere Einwirkung handelt oder die Verletzungen auf andere Weise entstanden sind, was Gegenstand der laufenden Ermittlungen ist. Der Verletzte konnte bisher noch nicht befragt werden.
Die Polizei war mit mehreren Kräften vor Ort im Einsatz. Die anfänglich angespannte Situation entspannte sich zusehends mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte. Der anfängliche Verdacht auf eine akute Gefahr konnte bereits nach kurzer Zeit ausgeräumt werden. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Allgemeinheit.
Die Ermittlungen dauern an. Die Ermittlerinnen und Ermittler sind weiterhin vor Ort und führen derzeit Befragungen und weitere Maßnahmen zur Klärung des Sachverhalts durch.
Es wird weiter berichtet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer und 51 Frauen. 152 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer und 46 Frauen. 127 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








