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Groß Ippener: Technische Hilfeleistung der Feuerwehren Beckeln und Harpstedt

Bei Verkehrsunfällen ist schnelle und professionelle Hilfe gefragt. Feuerwehren übten gemeinsam Rettungsmaßnahmen an ausrangiertem Pkw.

Malte Kasch erläuterte die grundlegenden Tätigkeiten
Foto: Presseportal.de

Beckeln (ost)

Verkehrsunfälle sind fast immer lebensbedrohlich. In solchen Situationen ist schnelle und vor allem professionelle Hilfe erforderlich. In der Samtgemeinde Harpstedt verfügen die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt über spezielle Ausrüstung für die technische Hilfe bei Verkehrsunfällen. Trotzdem werden auch die anderen Feuerwehren im jeweiligen Einsatzgebiet alarmiert, um schnell am Einsatzort zu sein und erste Maßnahmen zu ergreifen.

Um eine reibungslose Zusammenarbeit an der Einsatzstelle zu gewährleisten, war der letzte Übungsdienst der Feuerwehr Beckeln ganz der technischen Hilfe gewidmet. Die Feuerwehr Harpstedt wurde eingeladen. Vier Kameraden folgten der Einladung und fuhren mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und dem Rüstwagen nach Beckeln.

Ein ausgemusterter Pkw, der von einem Feuerwehrkameraden zur Verfügung gestellt wurde, diente als Übungsobjekt. Zu Beginn der Übung erläuterte Malte Kasch, Zugführer der Feuerwehr Harpstedt, die grundlegenden Tätigkeiten bei einem Verkehrsunfall und erklärte die wichtigsten Schritte. Themen wie Brandschutz, Verkehrssicherung und Erkundung standen im Mittelpunkt.

Die Teilnehmer wurden dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Zuerst erhielten sie eine Einweisung in die Bedienung der technischen Geräte. Anschließend konnten die Einsatzkräfte verschiedene Rettungsmaßnahmen praktisch Schritt für Schritt üben. Dabei wurden Türen und B-Säulen des Fahrzeugs entfernt, um Zugang zum Innenraum zu schaffen.

Nach einer gemeinsamen Nachbesprechung direkt am Übungsauto wurden die Geräte wieder verstaut und alles eingepackt. Zum Abschluss des Übungsdienstes trafen sich die Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrhaus. Der Abend klang in geselliger Runde bei einer Bockwurst und einem Kaltgetränk aus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Personen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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