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Großefehn: Ladendiebstahl in Norden

Ein „dreister“ Ladendiebstahl ereignete sich im Norder Tor beim Aldi-Markt. Vier Personen füllten den Einkaufswagen randvoll und entfernten sich ohne zu bezahlen.

Foto: Depositphotos

Aurich/Wittmund (ost)

Landkreis Aurich

Kriminalitätsgeschehen

Norden – „Dreister“ Ladendiebstahl

Ein „dreister“ Ladendiebstahl ereignete sich im Norder Tor beim dortigen Aldi-Markt. Am gestrigen Samstag, um 19.35 Uhr, betraten vier Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren (2x weiblich und 2 x männlich) den Aldi-Markt. Unter einen Vorwand lenkte einer der Täter das Verkaufspersonal ab. Die Anderen nutzten diese Gelegenheit und befüllten den Einkaufswagen randvoll und entfernten sich mit den Lebensmitteln, ohne diese zu bezahlen. Durch eine aufmerksame Zeugin, die diesen Vorgang beobachtete, wurden die Täter verfolgt und sie konnten durch die Polizei in unmittelbarer Nähe gestellt werden. Ein Ermittlungsverfahren wurde eröffnet. Der Schaden wird derzeitig auf ca. 300,-EUR beziffert.

Gelddiebstahl in Norden

Am Moortief kam es am gestrigen Samstag erneut zu einem Diebstahl aus einem Hofladen. Eine Geldkassette, die in der dortigen Eierbox stand, wurde gewaltsam geöffnet und das Bargeld entwendet. Schadensumme 100,-EUR. Hinweise werden an die Polizei Norden unter 049319210 erbeten.

Verkehrsgeschehen

Großefehn – Trunkenheitsfahrt und Körperverletzung

Am Sonntag, gegen 1.20 Uhr, kam es in der Straße Börgtun zunächst zu einer von Zeugen beobachteten Trunkenheitsfahrt eines 20-jährigen Aurichers, als dieser kurzzeitig von einer Feierlichkeit wegfuhr. Als dieser dann wieder zurückkehrte geriet ein 29-jähriger Auricher mit dem 20-jährigen Auricher in Streit, als dieser den Fahrzeugschlüssel abgenommen bekommen sollte. Der Streit eskalierte und es kam zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen beiden. Bei dem 20-Jährigen konnte ein Atemalkoholwert von über 0,9 Promille festgestellt werden, weswegen ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen der Körperverletzungen und wegen der Verkehrsordnungswidrigkeit wurden eingeleitet.

Großefehn – Radfahrer missachtet fließenden Verkehr

Am Samstagvormittag, gegen 10.30 Uhr, kam es auf dem Postweg in Spetzerfehn zu einem Verkehrsunfall, als ein 71-jähriger Großefehntjer mit seinem Fahrrad den Postweg überquerte und die Vorfahrt einer 73-jähringen Autofahrerin missachtete. Infolge des Zusammenstoßes wurde der Fahrradfahrer leicht verletzt. Am Fahrrad und am Pkw entstand Sachschaden von insgesamt ca. 3500 Euro.

Südbrookmerland – Auffahrunfall

Am Samstag, gegen 11 Uhr ereignete sich auf der tom-Brook Straße eine Verkehrsunfall zwischen einem Gespann aus Pkw und Wohnwagen und einem KKR. Die 49-jährige Führerin des KKR fuhr, mutmaßlich auf Grund zu Geringen Abstandes auf das vor ihr fahrende Gespann einer 37-Jähringen auf, welche ihre Geschwindigkeit auf Grund eines vor ihr fahrenden Fahrzeugs verringerte. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt ca. 2500 Euro. Die 49-Jährige wurde leicht verletzt.

Landkreis Wittmund

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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