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Großenkneten: Autofahrer verursacht Unfall auf vollgesperrter Autobahn

Ein 60-Jähriger fuhr trotz Vollsperrung auf die A29, verursachte einen Totalschaden am Auto und verlor seinen Führerschein.

VU A 29
Foto: Presseportal.de

Delmenhorst (ost)

Obwohl die Straße voll gesperrt war, fuhr ein 60-jähriger Mann aus Holdorf am Freitag, den 20.03.2026, gegen 21:45 Uhr mit seinem Auto an der Anschlussstelle Großenkneten auf die A 29 in Richtung Ahlhorn und hatte einen Unfall im Baustellenbereich. Nachdem er in den baustellenbedingt gesperrten Abschnitt gefahren war, fuhr der Autofahrer, der zeitweise auch in entgegengesetzter Richtung unterwegs war, über zwei Betonfelder, deren Oberfläche im Zuge der Bauarbeiten mehrere Zentimeter tief ausgeschnitten worden war. Dadurch wurde das Auto erheblich beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und hat einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten. Außerdem wurden Warnbaken beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 7500 Euro geschätzt. Während der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 60-jährige Mann unter dem Einfluss von Medikamenten und Alkohol stand. Ein Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,38 Promille. Aufgrund des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330 Fälle (81,86%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerhalb von Ortschaften ohne Autobahnen waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle (1,73%) verzeichnet. Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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