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Großenkneten: Brand in Lagerhalle nach Lkw-Feuer

Rund 70 Einsatzkräfte stoppen Brandausbreitung nach Flammen und Explosionen, Polizei ermittelt

Foto: Unsplash

Ahlhorn (ost)

Am 30. Juli 2026 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr um 22:31 Uhr zu einem Brand in der Lether Gewerbestraße in Ahlhorn alarmiert. Ein Lkw stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine angrenzende Lagerhalle übergegriffen.

Passanten waren zuvor auf Flammen sowie mehrere laute Explosionen aufmerksam geworden und setzten umgehend den Notruf 112 ab. Die Leitstelle Oldenburg alarmierte daraufhin ein Großaufgebot der Feuerwehr mit dem Alarmstichwort F3 (3. Alarmstufe). Noch während der Anfahrt erhielt die Feuerwehr Ahlhorn die Information, dass sich das Feuer bereits auf das Gebäude ausgebreitet hatte.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte leiteten umgehend eine sogenannte Riegelstellung ein. Ziel dieser Maßnahme war es, einen weiteren Flammenüberschlag vom brennenden Lkw auf die Lagerhalle zu verhindern und die Brandausbreitung schnellstmöglich einzudämmen.

Aufgrund des Meldebildes und der dynamischen Einsatzlage wurde zusätzlich die Drehleiter der Feuerwehr Cloppenburg angefordert. Über diese wurde das Dach der Lagerhalle kontrolliert, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht unbemerkt in der Dachkonstruktion ausbreitete und dadurch ein Vollbrand der Lagerhalle entstand.

„Gerade bei solchen dynamischen Einsatzlagen und bei einem Feuer um diese Uhrzeit ist eine Brandausbreitung besonders gefährlich. Schnell hätte dieses Feuer den gesamten Lagerhallenkomplex abbrennen lassen können“, erklärt Jannik Stiller, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Oldenburg.

Durch das schnelle Eingreifen konnte die Brandausbreitung gestoppt und das Feuer schließlich vollständig gelöscht werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Ahlhorn, Großenkneten, Sage sowie Cloppenburg. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Eigenabsicherung der Einsatzkräfte. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte im Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bildmaterial: Es waren freie Medienvertreter vor Ort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330 Fälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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