Ein Carport in Sittensen gerät in Brand, Feuerwehr verhindert Flammenübergreifen, mögliche Brandursache E-Scooter.
Gyhum: Brand in Sittensen

Rotenburg (Wümme) (ost)
++ Brand im Carport in Sittensen ++
In Sittensen ereignete sich am 06.04.2026 gegen 17.14 Uhr ein Feuer in der Straße Up’n Kamp, das einen Carport an einem Reihenendhaus betraf.
Ein Bewohner und ein Nachbar entdeckten das Feuer und versuchten zunächst, es selbst zu löschen. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgasen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr, die alarmiert wurde, konnte das Feuer schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Der entstandene Schaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt, wie die Polizei mitteilte.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte der Brand von einem E-Scooter ausgegangen sein, der zum Zeitpunkt des Ausbruchs aufgeladen wurde. Die genaue Ursache des Brandes wird noch untersucht.
++ Osterwochenende auf der A1: Mehrere Fälle von Trunkenheit am Steuer und Drogenfahrten gestoppt ++
Während der Osterfeiertage stellten Beamte der Autobahnpolizei Sittensen mehrere Verkehrsverstöße fest. Insgesamt wurden drei Fälle von Trunkenheit am Steuer, zwei Fahrten unter Drogeneinfluss und zwei Fahrten ohne Fahrerlaubnis registriert.
Ein 38-jähriger Skoda-Fahrer wurde in Richtung Hamburg kontrolliert. Ein Drogentest ergab positiv auf Kokain und Amphetamine. Zudem war der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Zuvor kontrollierten die Beamten einen 65-jährigen Mann aus Tarmstedt, der ein Führerscheindokument vorzeigte, obwohl ihm die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war. Das Dokument hatte er zuvor als gestohlen gemeldet. Der Führerschein wurde eingezogen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Eine 32-jährige Frau wurde in Bockel kontrolliert. Sie hatte einen Alkoholwert von 0,54 Promille und durfte nicht weiterfahren.
Ein 46-jähriger Mann wurde bei Elsdorf in Richtung Bremen gestoppt. Sein Atemalkoholwert betrug 1,29 Promille und er besaß ebenfalls keine Fahrerlaubnis.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein 28-jähriger VW-Fahrer in Tiste kontrolliert, bei dem Hinweise auf eine Beeinflussung durch THC vorlagen.
Außerdem wurde in Gyhum ein 25-jähriger Autofahrer gestoppt, der mit 1,41 Promille unterwegs war.
Die meisten Verstöße wurden in der Osterndacht festgestellt. Die Polizei betont erneut, dass Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss konsequent verfolgt und bestraft werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen lag bei 7.947. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 29.653, wobei 25.755 Männer und 3.898 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten nur 0,79% aller Unfälle aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 81,86% aus, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








