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Häcklingen: Polizeibericht Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen

Unfall mit Motorradfahrer in Brietlingen, Schaden von 7000EUR. Biker schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

Stadt und Kreis Lüneburg

Motorradunfall

Am Freitagabend gegen 18:35 Uhr ereignete sich in Brietlingen in der Scharnebecker Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem 40-jährigen Autofahrer und einem 23-jährigen Motorradfahrer. Der Autofahrer aus Brietlingen wollte nach links abbiegen und übersah dabei den Motorradfahrer aus dem Landkreis Harburg, der überholte. Der Biker wurde bei der Kollision in einen Straßengraben geschleudert und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf 7000EUR geschätzt.

Feuer auf Schulgelände

Am Freitag um 17:35 Uhr meldeten Passanten einen brennenden Traktorreifen, der als Spielgerät auf dem Schulhof der Grundschule in Häcklingen lag. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und die Ermittlungen dauern an. Hinweise unter 04131/6072215.

Schlägerei in der Innenstadt

In der Nacht zum Samstag kam es in der Neuen Sülze zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, bei der ein 23-jähriger aus dem Landkreis von einem 26-jährigen Lüneburger zuerst mit Schlagschutzhandschuhen und dann mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen wurde. Der Täter flüchtete bei der Ankunft der Polizei und beschädigte dabei noch ein Auto. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht. Beide waren stark betrunken.

Randale in Unterkunft

In einer kommunalen Unterkunft in Rettmer randalierte ein 43-jähriger Bewohner und wurde daher aufgefordert, die Unterkunft für mehrere Stunden zu verlassen. Als er sich weigerte, wurde die Polizei gerufen, um das Hausverbot durchzusetzen. Der Mann wehrte sich so sehr, dass er zu Boden gebracht werden musste. Während des Gerangels versuchte er, die Beamten zu schlagen und zu treten. Er wurde daraufhin in eine Zelle gebracht und es erwarten ihn mehrere Strafverfahren.

Einbruch

In Thomasburg wurde der Polizei ein Einbruch gemeldet. Unbekannte brachen in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Tür auf und durchsuchten alle Räume. Sie erbeuteten Bargeld und Schmuck.

Kreis Uelzen

Freitag, 01.05.2026, gegen 21:00 Uhr, auf der K 17 bei Hanstedt 2: Ein 62-jähriger Motorradfahrer kam an der genannten Stelle alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab, stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Der Mann muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten und darf wegen der Sicherstellung seines Führerscheins nur noch unmotorisierte Fahrzeuge nutzen.

Samstag, 02.05.2026, gegen 18:30 Uhr, Stadtgebiet Uelzen: Ein 34-jähriger Mann aus Berlin kaufte in Uelzen einen Pkw und befestigte an dem Fahrzeug selbstgemachte Kennzeichen aus Pappe. Mit dem Pkw fuhr er anschließend in Uelzen umher. Bei einer Polizeikontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug keine amtliche Zulassung besaß. Zudem verfügte der Mann weder über einen Führerschein noch war er nüchtern, da er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an, untersagte dem Mann die Weiterfahrt und nahm die Fahrzeugschlüssel in amtliche Verwahrung.

Samstag, 02.05.2026, gegen 20:30 Uhr, Stadtgebiet Bad Bevensen: Ein 16-jähriger Jugendlicher fuhr im öffentlichen Verkehr mit einem E-Scooter unter dem Einfluss von Marihuana. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem untersagte die Polizei die Weiterfahrt und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Samstag, 02.05.2026, gegen 12:00 Uhr, Stadtgebiet Bad Bevensen: Ein 30 Jahre alter Mann fuhr mit einem E-Scooter unter dem Einfluss berauschender Substanzen im öffentlichen Straßenverkehr. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem untersagte die Polizei seine Weiterfahrt und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei warnt eindringlich: Das Fahren von E-Scootern unter dem Einfluss von Alkohol oder berauschenden Mitteln gefährdet Leib und Leben. Schon bei einem Alkoholwert von 0,5 Promille bis unter 1,1 Promille kommt es zu einer Einleitung eines Bußgeldverfahrens. Beim ersten Verstoß beträgt die Strafe 500 Euro, bei Wiederholung sogar 1000 Euro. Ab einem Wert von 1,1 Promille oder mehr gilt eine absolute Fahruntüchtigkeit, die ein Strafverfahren nach § 316 StGB nach sich zieht. Hinzu kommen die Kosten für das Verfahren, beispielsweise für die Blutentnahme.

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Brand eines Waldstücks

Am 01.05.2026 gegen 13:00 Uhr kam es in 29459 Clenze zu einem Brand in einem kleinen Waldgebiet. Nach bisherigen Erkenntnissen entzündete ein Kind ein Laubblatt und versuchte anschließend, dieses durch Austreten mit Gummistiefeln zu löschen. Als dies misslang, entfernte sich das Kind von der Örtlichkeit. In der Folge geriet das brennende Laub außer Kontrolle und setzte eine Fläche von etwa 400 Quadratmetern in Brand. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer zügig löschen. Es entstand leichter Schaden im Unterholz. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die derzeit erhöhte Brandgefahr aufgrund anhaltender Trockenheit hin. Offenes Feuer in Wald- und Vegetationsbereichen ist unbedingt zu vermeiden.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B191

Am 01.05.2026 gegen 13:45 Uhr kam es auf der B191 in Höhe der Ortschaft Karwitz zu einem Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Motorradfahrern. Nach bisherigen Erkenntnissen überholten die beiden Beteiligten in einer Kolonne einen in gleicher Richtung fahrenden Pkw. Beim anschließenden Wiedereinscheren reduzierte der vorausfahrende Motorradfahrer vermutlich aufgrund einer bevorstehenden Kurve seine Geschwindigkeit. Der nachfolgende Motorradfahrer fuhr in der Folge auf das vorausfahrende Motorrad auf. Beide Motorradfahrer kamen zu Fall und erlitten schwere Verletzungen. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort in umliegende Kliniken verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Diebstahl eines Wohnwagens

Am 01.05.2026 entwendete ein bislang unbekannter Täter in der Zeit zwischen 05:00 Uhr und 18:00 Uhr in Herrenhof einen auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellten Wohnwagen. Dieser war mit einer Diebstahlsicherung an der Anhängerkupplung gesichert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Besonders schwerer Fall des Diebstahls

In der Nacht vom 01.05.2026 auf den 02.05.2026 kam es in Schnega in der Zeit zwischen 22:30 Uhr und 09:00 Uhr zu einem Diebstahl. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich gewaltsam Zugang zu einem Schuppen, der mittels einesVorhängeschlosses gesichert war. Hierzu wurde das Schloss aufgebrochen. Aus dem Schuppen wurden zwei hochwertige Fahrräder entwendet. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen werden von der Polizei entgegengenommen.

Brand

Am 02.05.2026 gegen 20:00 Uhr wurde der Rettungsleitstelle in Dannenberg ein Brand von Buschwerk in Dannenberg in der Uelzener Straße gemeldet. Die Flammen griffen in der Folge auf einen angrenzenden Bahndamm über, wodurch ein Teil eines derzeit nicht in Betrieb befindlichen Gleises beschädigt wurde. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm vor Ort die Löscharbeiten und konnte den Brand zügig unter Kontrolle bringen. Im Nahbereich der Brandstelle wurde ein Einweggrill festgestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1837 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2141 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 742 auf 793. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 777 auf 829, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 319 auf 334 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.837 2.141
Anzahl der aufgeklärten Fälle 742 793
Anzahl der Verdächtigen 777 829
Anzahl der männlichen Verdächtigen 714 747
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 63 82
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 319 334

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Motorraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Motorraddiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1171 Fälle registriert, wovon 335 gelöst wurden. Es gab insgesamt 330 Verdächtige, darunter 323 Männer und 7 Frauen. 82 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1552, wovon 353 gelöst wurden. Es gab insgesamt 382 Verdächtige, darunter 371 Männer und 11 Frauen. 93 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Motorraddiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 mit 8791 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.171 1.552
Anzahl der aufgeklärten Fälle 335 353
Anzahl der Verdächtigen 330 382
Anzahl der männlichen Verdächtigen 323 371
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 7 11
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 82 93

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058 an, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, darunter 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, beliefen sich auf 1.665, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus, nämlich 173.330, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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