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Hamburg: Gewässerverunreinigung in der Nordsee

Tatverdächtiges Fahrzeug festgestellt. Eine Verschmutzung in der deutschen Wirtschaftszone wurde identifiziert, ein verdächtiger Tanker ermittelt.

Foto: unsplash

Cuxhaven (ost)

Am Samstag ereignete sich eine Gewässerverunreinigung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Nordsee. Diese wurde von einem Satelliten der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) im Seegebiet nördlich der Weißen Bank entdeckt.

Durch die Analyse der Schiffsrouten der Handelsschifffahrt konnte unmittelbar ein verdächtiges Tankschiff identifiziert werden. Dieses hatte zuvor das Gebiet in südwestlicher Richtung in Richtung Spanien passiert.

Das Bundespolizeischiff BP81 Potsdam wurde zur gemeldeten Position entsandt, um das Ausmaß der Verschmutzung zu bestimmen und Proben zu entnehmen.

Dabei wurde ein helleres und glatteres Feld im Seegang mit einer Länge von 1,22 km und einer Breite von 0,90 km festgestellt. Zusätzlich bemerkten die Einsatzkräfte bei der Probenentnahme einen chemischen Geruch. Aufgrund der Art der Gewässerverunreinigung vor Ort wurde diese als „nicht bekämpfungsfähig“ eingestuft.

Insgesamt wurden zwei Verschmutzungsproben und eine Hintergrundbelastungsprobe entnommen. Diese werden nun als Beweismittel an das BSH-Labor Sülldorf in Hamburg übergeben.

Die weiteren Untersuchungen übernimmt der maritime Ermittlungsdienst der Bundespolizei.

Quelle: Presseportal

nf24