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Hamburg: Polizei stoppt Fahrer ohne Versicherung und Führerschein

Am Mittwoch in der Nacht wurde ein E-Scooter-Fahrer auf der K39 von der Polizei gestoppt. Der Mann aus Emden hatte keine Fahrerlaubnis und gefälschtes Versicherungskennzeichen.

Foto: unsplash

Stade (ost)

Am Mittwoch um etwa 00:45 Uhr fuhr ein Streifenwagen der Polizei Buxtehude auf der K39 in Richtung Hamburg. Auf dem Radweg sahen die Beamten einen E-Scooter mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit entgegenkommen. Die Beamten drehten um und holten den E-Scooter ein, der bereits weit entfernt war. Der Fahrer wurde schließlich in der Nähe der JVA Hahnöfersand gestoppt und kontrolliert.

Während der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass an dem E-Scooter das Kennzeichen eines anderen Fahrzeugs angebracht war. Dies führte zu dem Verdacht der Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Fahrer, ein 36-jähriger Mann aus Emden, gestand die Tat sofort vor Ort. Er erklärte den Beamten, dass es nur eine Frage der Zeit gewesen sei, bis er erwischt werde.

Es handelte sich um ein Modell, das vom Hersteller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h beworben wird. Da der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß, erwartet ihn nun eine weitere Strafverfolgung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem darf der E-Scooter in Deutschland aufgrund fehlender Betriebserlaubnis überhaupt nicht im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden. Ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

Die Beamten beschlagnahmten das Elektrokleinstfahrzeug sofort vor Ort. Bemerkenswert war, dass der 36-jährige Rollerfahrer sich der enormen Gefahren durchaus bewusst war. Er berichtete, dass er in der Vergangenheit bereits bei hoher Geschwindigkeit mit einem E-Scooter gestürzt sei und sich dabei einen Knochenbruch zugezogen habe.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% der Gesamtzahl entspricht. Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten waren 5.122 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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