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Hamburg: Verfolgungsfahrt auf der A1 endet mit Unfall

Ein 40-jähriger Mann aus Zeven wurde gestellt, nachdem er sich einer Verkehrskontrolle entzogen hatte und positiv auf THC und Kokain getestet wurde.

verunfalltes Fahrzeug
Foto: Presseportal.de

Rotenburg (ost)

Weitere Verfolgung auf der A1 endet mit Unfall – 40-jähriger Mann aus Zeven gefasst

Sittensen / A1. Heute Morgen gegen 07:50 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg im Bereich der Anschlussstelle Sittensen eine weitere Verfolgungsfahrt.

Nach bisherigen Informationen wollten Beamte der Autobahnpolizei Sittensen einen 40-jährigen Mann aus Zeven kontrollieren. Der Fahrer des Mercedes C-Klasse wurde aufgefordert, dem Streifenwagen zu folgen und die Autobahn an der Anschlussstelle zu verlassen. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anweisungen und fuhr weiter auf der Autobahn.

Während der Flucht kam es zu mehreren gefährlichen Fahrmanövern, darunter das rechtsseitige Überholen mehrerer Fahrzeuge. Die Fahrt endete schließlich auf der Rastanlage Ostetal Süd, wo das Fahrzeug verunglückte.

Der Fahrer verließ die Unfallstelle unverletzt zu Fuß, wurde jedoch kurz darauf von Einsatzkräften gestellt.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogeneinfluss. Ein entsprechender Test zeigte positiv auf THC und Kokain an. Zur Sicherung von Beweisen wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Außerdem besitzt der Mann seit 2008 keine Fahrerlaubnis mehr

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das Entziehen von Verkehrskontrollen in der Regel nicht von Erfolg gekrönt ist und zeitnah aufgeklärt und konsequent verfolgt wird.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die der Schwerverletzten 5.122 und die der Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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