Hoher Sachschaden und Vollsperrung in Richtung Hamburg nach Kollision zweier Sattelzüge aufgrund stockenden Verkehrs.
Hamburg: Verkehrsunfall auf Autobahn 1 in Stuhr

Delmenhorst (ost)
Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Stuhr am Dienstag, 03. März 2026, gegen 09:30 Uhr, führte zu erheblichem Sachschaden. Es war notwendig, die Autobahn in Richtung Hamburg vollständig zu sperren.
Zur Zeit des Unfalls gab es aufgrund der Baustelle an der Weserbrücke Stau auf der dreispurigen Autobahn 1. Ein 62-jähriger Mann aus dem Kreis Unna musste zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum seinen Sattelzug stark abbremsen. Ein 33-jähriger Mann aus Belarus folgte ihm mit einem weiteren Sattelzug. Aufgrund zu geringen Sicherheitsabstands konnte er nicht rechtzeitig reagieren und kollidierte trotz eines Ausweichmanövers nach links mit dem Sattelanhänger des 62-Jährigen.
Der 33-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt, vor Ort behandelt und mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht, das er jedoch noch am selben Tag verlassen konnte. An seinem Sattelzug und dem Sattelanhänger entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Gleiches galt für den Sattelanhänger des unverletzten 62-Jährigen. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 120.000 Euro.
Wegen der blockierten und verschmutzten Autobahn nach dem Unfall musste eine Vollsperrung in Richtung Hamburg eingerichtet werden. Der Verkehr wurde am Dreieck Stuhr von der Autobahn 1 abgeleitet. Das Auffahren von der Autobahn 28 auf die Autobahn 1 in Richtung Hamburg war ebenfalls nicht möglich.
Die Vollsperrung führte zu einem Stau auf der Autobahn 1, der um 14:50 Uhr zu einem tödlichen Folgeunfall führte. Anschließend musste die Autobahn 1 in Richtung Hamburg zusätzlich zwischen der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord und dem Dreieck Stuhr gesperrt werden.
Die Sperrung, die nach dem ersten Auffahrunfall am Dreieck Stuhr eingerichtet wurde, konnte um 23:10 Uhr aufgehoben werden. Die Sperrung nach dem tödlichen Unfall dauerte bis Mittwoch, 04. März 2026, 01:15 Uhr, an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage fanden 11,39% der Unfälle innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte bei den Verkehrsunfällen in Niedersachsen im Jahr 2023.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








