Zwei Männer leicht verletzt, hoher Sachschaden, Zeugenaufruf. Autobahnpolizei sucht nach Zeugen mit Hinweisen zum Unfallhergang.
Hamburg: Verkehrsunfall auf Autobahn 1 in Stuhr

Delmenhorst (ost)
Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 in Stuhr wurden am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, gegen 12:00 Uhr, zwei Männer leicht verletzt. An ihren Fahrzeugen entstanden erhebliche Schäden.
Da die beiden Männer unterschiedliche Aussagen zum Unfall gemacht haben, bittet die Autobahnpolizei um Zeugenaussagen.
Zur Unfallzeit fuhr ein 56-jähriger Stuhrer mit einem Opel auf dem linken Fahrstreifen der dreispurigen A1 in Richtung Hamburg. Hinter dem Dreieck Stuhr überholte ein 25-jähriger Delmenhorster den Opel auf dem mittleren Fahrstreifen mit seinem Hyundai. Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen seinem Fahrzeug und dem Opel des 56-Jährigen. Der Delmenhorster geriet daraufhin nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die mittleren Schutzplanken und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf dem mittleren Fahrstreifen stehen. Der 56-Jährige brachte seinen Opel auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Beide Männer klagten über Schmerzen, benötigten jedoch keine medizinische Behandlung vor Ort. Der Hyundai war nicht mehr fahrbereit.
Insgesamt beläuft sich der entstandene Schaden auf etwa 33.000 Euro.
Nach dem Unfall konnte die Unfallstelle nur über den linken Fahrstreifen passiert werden. Die gesperrten Fahrstreifen konnten nach Reinigung der Fahrbahn gegen 15:00 Uhr wieder freigegeben werden.
Personen, die Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 04435/9316-0 an die Autobahnpolizei Ahlhorn zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








