Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hamburg: Verkehrsunfall auf K39 in Jork

Fünf Verletzte nach schwerer Massenkollision, darunter eine Frau aus Hollern-Twielenfleth, die in den Gegenverkehr geriet.

Foto: Depositphotos

Stade (ost)

Am Dienstag gegen 17:45 Uhr ereignete sich auf der K39 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem fünf Personen verletzt wurden. Eine Frau aus Hollern-Twielenfleth, 65 Jahre alt, fuhr mit ihrem BMW X3 in Richtung Hamburg. Aus bisher unbekannten Gründen geriet sie in den Gegenverkehr und kollidierte mit insgesamt vier anderen Autos. Alle Fahrzeuge kamen von der Straße ab und mussten später von Abschleppunternehmen geborgen werden.

Nachdem das Ausmaß des Unfalls gemeldet wurde, eilten viele Feuerwehr- und Rettungskräfte zur Unfallstelle. Ein Rettungshubschrauber aus Hamburg brachte einen zusätzlichen Notarzt zur Hilfe. Eine 54-jährige Frau aus Harsefeld, die in den Unfall verwickelt war, erlitt schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde sie mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Hamburg geflogen.

Die Insassen eines Volvo XC60, ein 43-jähriger aus Horneburg und ein 45-jähriger aus Agathenburg, wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Das gleiche Schicksal ereilte einen 59-jährigen aus Buxtehude, der mit seinem VW Golf am Unfall beteiligt war. Die fünfte verletzte Person verzichtete vor Ort auf eine Behandlung im Krankenhaus.

Die 65-jährige Fahrerin, die den Unfall verursacht hat, machte von ihrem Recht Gebrauch, keine Aussagen gegenüber der Polizei zu machen. Daher bleibt die genaue Unfallursache vorerst unklar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24