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Hameln / Bad Pyrmont: Alkohol- und Drogenfahrten am Pfingstwochenende

Mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss wurden festgestellt. Polizei leitete Strafverfahren ein, Fahrer untersagt die Weiterfahrt.

Foto: Depositphotos

Hameln / Bad Pyrmont (ost)

Schon am Freitag sowie während des Pfingstwochenendes stellte die Polizei in Bad Pyrmont und Hameln mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss fest und leitete entsprechende Strafverfahren ein.

Am Freitag (22.05.2026) um 14:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte in Bad Pyrmont einen 50-jährigen Mann aus dem Rhein-Erft-Kreis, der alkoholisiert mit einem Auto am Straßenverkehr teilnahm. Er behauptete vor Ort, dass er nachgetrunken habe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,36 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Sein Führerschein wurde vorläufig eingezogen.

Am Sonntag (24.05.2026) um 00:33 Uhr wurde eine 37-jährige Frau aus Bad Pyrmont kontrolliert, die alkoholisiert ein Auto fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein eingezogen.

Am Sonntag um 10:39 Uhr wurde in Hameln ein 48-jähriger Mann aus Emmerthal kontrolliert, der alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,32 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Zusätzlich wurde am Sonntag um 12:10 Uhr in Bad Pyrmont ein 33-jähriger Mann festgestellt, der unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln mit einem nicht versicherten E-Scooter am Straßenverkehr teilnahm. Ein Drogenvortest war positiv auf THC und Amphetamine. Der Mann gab die Einnahme von Medikamenten zu. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei warnt davor, dass Alkohol, Drogen und bestimmte Medikamente die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen können. Schon geringe Mengen können zu schwerwiegenden Konsequenzen im Straßenverkehr führen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine stabile Tendenz. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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