Die Polizei registrierte am 02.11.2026 und 03.11.2026 drei Strafanzeigen aus Grünenplan, Coppenbrügge und Hameln. Dort wurde ein 11-jähriges Kind leicht am Finger verletzt.
Hameln/Holzminden: Nadeln in Schokoladenriegeln entdeckt

Hameln/Holzminden (ost)
In den zurückliegenden zwei Tagen (02.11.2026 und 03.11.2026) wurden bei der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden insgesamt drei Strafanzeigen wegen Nadeln erstattet, die als Fremdkörper in Schokoladenriegel eingebracht worden waren.
Die Fälle betrafen Grünenplan, Coppenbrügge und Hameln. In Hameln erlitt ein 11-jähriges Kind eine leichte Verletzung am Finger.
Zu den versuchten und der vollendeten gefährlichen Körperverletzung laufen Ermittlungen.
Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf den bevorstehenden Martinstag warnt die Polizei davor, möglicherweise manipulierte Süßigkeiten zu essen. Eltern sollten die von ihren Kindern gesammelten Naschereien gründlich kontrollieren. Besonders zu beachten sind Einstichstellen, beschädigte oder ungewöhnlich veränderte Verpackungen und andere Auffälligkeiten. Vorsicht ist auch bei Verpackungen ohne äußerlich erkennbare Auffälligkeiten angebracht – zweifelhafte oder verdächtig wirkende Süßigkeiten sollten weggeworfen werden.
Bitte erstatten Sie Anzeige und händigen Sie der Polizei die manipulierten Süßigkeiten aus.
Die Polizei bewertet die Vorfälle als sehr ernst. Personen, die einen verdächtigen Gegenstand oder eine manipulierte Süßigkeit finden, sollten die Polizei benachrichtigen.
Betroffene werden darum gebeten, ihre örtliche Polizeidienststelle über Hinweise auf mögliche Täterinnen und Täter oder über verdächtige Beobachtungen zu informieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
In Niedersachsen sank die Zahl der registrierten Mordfälle von 278 im Jahr 2022 auf 236 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 15 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 258 auf 225 zurück. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Tatverdächtigen von 380 auf 315: Darunter waren 2022 insgesamt 329 Männer und 51 Frauen, 2023 waren es 269 Männer und 46 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sank von 152 auf 127. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland und damit fast doppelt so viele wie Niedersachsen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








