Ein 37-jähriger Deutscher zeigt den „Hitlergruß“ in einem Regionalexpress und wird aufgrund eines offenen Haftbefehls festgenommen.
Hannover: Hitlergruß in Regionalbahn führt zu Festnahme

Hannover (ost)
Am Montagabend, dem 27. Juli 2026, wurde ein 37-jähriger Deutscher von Reisenden dabei erwischt, wie er im Inneren eines Regionalzuges in Hannover den sogenannten „Hitlergruß“ zeigte. Später stellte sich heraus, dass der Mann bereits per Haftbefehl gesucht wurde.
Die Passagiere des Regionalexpresses alarmierten vor der Abfahrt in Richtung Braunschweig die in der Nähe befindlichen Mitarbeiter der DB-Sicherheit und später die Bundespolizeiinspektion Hannover. Aufgrund seines Verhaltens und seiner offensichtlichen starken Alkoholisierung wurde der 37-Jährige von der Fahrt ausgeschlossen.
Die Bundespolizisten informierten den Mann über den Verdacht einer Straftat und überprüften seine Identität. Dabei stellten sie fest, dass ein Haftbefehl aus dem Jahr 2025 vorlag. Ein Gericht hatte den Mann wegen Diebstahls mit Waffen zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt. Die Beamten nahmen den 37-Jährigen fest und brachten ihn zur Wache am Ernst-August-Platz. Da er die Geldstrafe nicht begleichen konnte, musste er eine 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er etwa zwei Stunden nach der Tat in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Zudem leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Symbolen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ein.
Quelle: Presseportal








