Die Bundespolizei verbietet das Mitführen von Glasflaschen und pyrotechnischen Gegenständen in Zügen und auf Bahnhöfen während des Fußballspiels.
Hannover: Niedersachsen-Derby am 25. Oktober 2026

Braunschweig / Hannover (ost)
Anlässlich des Fußballspiels zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 hat die Bundespolizeidirektion Hannover eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen von Glasflaschen / Glasbehältnissen sowie pyrotechnischen Gegenständen, Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen in Zügen und auf Bahnhöfen verbietet.
Die Verfügung gilt am 25. Oktober 2026 zu den folgenden Zeiten: a) 06:00 bis 13:30 Uhr und b) 15:00 bis 20:30 Uhr. Sie betrifft alle ein- und ausgehenden Zugverbindungen auf den genannten Strecken der Deutschen Bahn AG in beide Richtungen.
Das Verbot gilt auch für IC- und ICE-Verbindungen.
Zusätzlich umfasst die Verfügung während der genannten Zeiträume die Fahrtstrecken der zusätzlichen Züge, die für das Spiel Eintracht Braunschweig – Hannover 96 eingesetzt werden, sowie alle Hauptbahnhöfe, Bahnhöfe, Unterwegsbahnhöfe und Haltepunkte entlang der genannten Strecken.
Die Verfügung betrifft alle Personen, die die Zugverbindungen auf den genannten Strecken im genannten Zeitraum nutzen, sowie Personen, die sich in den genannten Hauptbahnhöfen / Bahnhöfen und Unterwegsbahnhöfen aufhalten. Das Mitführen und Benutzen der genannten Gegenstände sowie von Schutzbewaffnung und Vermummungsgegenständen ist untersagt.
Die Einhaltung des Verbots wird von der Bundespolizei überwacht. Bei Verstoß oder Weigerung kann ein Platzverweis für die betreffende(n) Zugverbindung(en) sowie ein Beförderungsausschluss durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen aufgrund der Gefährdung anderer Reisender gemäß § 5 Abs. 2 der Eisenbahn-Verkehrsordnung erfolgen. Details zu den Mitnahmeverboten sind in der beigefügten Allgemeinverfügung zu finden. Die Begründung für die Verfügung basiert auf der Gefahrenprognose.
Die Verfügung kann auch auf der Website der Bundespolizei (www.bundespolizei.de) eingesehen werden.
Der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, äußert sich im Hinblick auf den bevorstehenden Einsatz wie folgt:
“Für das bevorstehende Niedersachsenderby zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 am 25. Oktober 2026 erwarten wir ein friedliches und faires Verhalten aller Beteiligten. Wir werden – unter der operativen Leitung der Bundespolizeiinspektion Hannover – mit starken Kräften für die Sicherheit im Bahnverkehr sorgen. Bei Störungen und Gefahren werden wir angemessen, konsequent und entschlossen handeln, um die Sicherheit aller Reisenden bestmöglich zu gewährleisten. Straftäter und Personen, die die Sicherheit gefährden oder erheblich stören, werden wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitspartnern konsequent vom Reiseverkehr ausschließen.”
Aufgrund der feindseligen Beziehung zwischen den beiden Vereinen sind bei Treffen der verschiedenen Fangruppen Ausschreitungen, körperliche Auseinandersetzungen und strafbare Handlungen wie Körperverletzungsdelikte nicht auszuschließen. Auch unbeteiligte Reisende könnten in diese Auseinandersetzungen verwickelt und möglicherweise verletzt werden. Die Bundespolizeidirektion Hannover verfolgt mit dem Mitnahmeverbot das Ziel, potenziell gefährliche Gegenstände zu verbieten.
Quelle: Presseportal








