Einsatzkräfte der Polizei in Hannover leiten Ermittlungsverfahren ein und erhöhen die Sicherheit im öffentlichen Raum.
Hannover: Polizei führt Schwerpunkteinsatz in der Innenstadt durch

Hannover (ost)
Am Montag, den 27.10.2025, führte die Polizeidirektion Hannover zwischen 15:00 und 23:00 Uhr erneut einen Schwerpunkteinsatz im Innenstadtbereich von Hannover durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern und gegen Straftaten vorzugehen.
Neben Einsatzkräften der Polizeistation Hannover-Raschplatz waren auch Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Besondere Dienste an dem Einsatz beteiligt.
Während des Einsatzes wurden insgesamt 28 Platzverweise ausgesprochen und durchgesetzt.
Zusätzlich leiteten die Beamtinnen und Beamten mehrere Ermittlungsverfahren ein, darunter acht wegen des Handels mit Marihuana und ein Verfahren wegen gemeinschaftlichen Handels mit Marihuana.
Gegen 20:00 Uhr bemerkten Einsatzkräfte auf dem Vorplatz des Kontakt- und Konsumraums „Stellwerk“ in der Augustenstraße einen Streit zwischen zwei Personen. Bei der Schlichtung und anschließenden Kontrolle der Männer fanden die Einsatzkräfte ein Messer und Betäubungsmittel, die beschlagnahmt wurden.
Ein 19-jähriger Hannoveraner leistete bei den Folgemaßnahmen Widerstand, indem er die Einsatzkräfte schlug und beleidigte. Gegen ihn wurden Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.
Auch wenn die Anzahl der Gewalttaten im Stadtzentrum leicht zurückgeht, werden auch zukünftig ähnliche Einsätze, Kontrollen und Maßnahmen durchgeführt, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und gegen Straftaten vorzugehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








