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Hannover: Polizei nimmt Porsche-Fahrer nach Flucht fest

Der 26-Jährige kollidierte am 05.11.2026 auf der A 2 bei Hannover-Bothfeld mit dem Wagen einer 29-Jährigen. Beide wurden leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

In der Nacht zum Donnerstag, 05.11.2026, nahm die Autobahnpolizei Hannover auf der Autobahn (A) 2 an der Anschlussstelle Hannover-Bothfeld einen 26-Jährigen fest. Zuvor hatte sich der Mann in einem gestohlenen Porsche Carrera 4 GTS einer Polizeikontrolle durch Flucht entzogen und dabei einen Verkehrsunfall ausgelöst. Zwei Personen erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.

Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Hannover sah den gesuchten Porsche gegen 20:50 Uhr auf der A 2 in Richtung Dortmund. An der Anschlussstelle Hannover-Bothfeld wollten die Einsatzkräfte das Fahrzeug kontrollieren. Der Fahrer ignorierte jedoch die Zeichen zum Anhalten, gab Gas und fuhr weiter.

Rund 1,5 Kilometer nach der Anschlussstelle fuhr der 26-Jährige vom linken auf den mittleren Fahrstreifen. Dort stieß er mit einem SEAT Cupra zusammen, den eine 29-Jährige steuerte. Infolge der Kollision verlor die Frau die Kontrolle über ihr Auto, geriet rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im angrenzenden Grünbereich.

Der Fahrer des Porsches verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug schleuderte, stieß gegen die Mittelschutzplanke und die Seitenschutzplanke und blieb schließlich auf dem Seitenstreifen stehen.

Die beiden Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt. Polizeikräfte, die unmittelbar eintrafen, leisteten Erste Hilfe. Der 26-Jährige hatte sich zunächst im Grünbereich verborgen, ließ sich aber von den Einsatzkräften ohne Widerstand festnehmen.

Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die A 2 in Richtung Dortmund bis ca. 23:45 Uhr gesperrt.

Der Mann aus Meppen muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der fahrlässigen Körperverletzung verantworten. Zum Unfallgeschehen hat die Autobahnpolizei Hannover Ermittlungen eingeleitet.

Das Polizeikommissariat Wolfenbüttel übernimmt die weiteren Ermittlungen zum Diebstahl des Porsches. /pol, nash

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden (15,34 %), 4.271 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,02 %), 1.665 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,79 %) und 173.330 übrige Sachschadensunfälle (81,86 %). Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39 %), außerorts ohne Autobahnen 13.995 (6,61 %) und auf Autobahnen 3.672 (1,73 %). Bei den Unfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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