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Hannover: Polizei stoppt Fahrer unter Drogeneinfluss

Verkehrskontrolle deckt Straftaten auf. Fahrer festgenommen und Führerschein beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Die A2, am 03.06.2026, um 18.05 Uhr

Polizeikontrolle enthüllt mehrere Straftaten

Letzten Mittwochabend meldete eine Zeugin der Polizei einen Lastwagen auf der A2, der in Schlangenlinien fuhr. Im Bereich der Anschlussstelle Braunschweig-Ost, in Richtung Hannover, konnten die Polizeibeamten den Lastwagen identifizieren und eine Verkehrskontrolle durchführen. Aufgrund des Fahrstils sowie der Reaktionen und des Verhaltens des 40-jährigen Fahrers bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Deshalb wurde dem 40-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde eingezogen. Die Fahrzeugschlüssel wurden vorsorglich sichergestellt. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der 40-Jährige aufgrund einer früheren Straftat zur Festnahme ausgeschrieben war. Die Polizeibeamten nahmen ihn daraufhin vorübergehend fest. Nach Zahlung des im Haftbefehl festgelegten Geldbetrags durfte er die Dienststelle jedoch wieder verlassen. Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass dem 40-Jährigen das Führen von Fahrzeugen im Bundesgebiet nach Ablauf einer Sperrfrist vorerst behördlich untersagt war. Es wurden Strafverfahren unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35970 Fälle erfasst, wovon 33839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30300, davon waren 26376 männlich und 3924 weiblich. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36058, wovon 33800 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29653 zurück, wobei 25755 männlich und 3898 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf den Ort des Unfalls ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Bei diesen Unfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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