Die Autobahnpolizei stoppte einen Transporter mit Anhänger, der viel zu schnell unterwegs war. Der Fahrer wurde positiv auf Kokain getestet und weitere Verfahren eingeleitet.
Hannover: Rasante Drogenfahrt beendet

Hildesheim (ost)
Die Polizei auf der Autobahn in Hildesheim stoppte am Donnerstagnachmittag gegen 16:15 Uhr einen Lieferwagen mit Anhänger auf der BAB 39, der zuvor durch übermäßiges Rasen aufgefallen war.
Um 15:55 Uhr erhielt die Autobahnpolizei Hildesheim einen Hinweis von einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer, der meldete, dass sich vor ihm ein Lieferwagen mit Anhänger befand, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die BAB 7 in Richtung Hannover befuhr.
Um 16:05 Uhr trafen die Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim den besagten Lieferwagen auf der BAB 39 an. Dort bestätigte sich die Aussage des Verkehrsteilnehmers.
Der Lieferwagen war mit einem Anhänger unterwegs, mit dem er nur bis zu 80 km/h fahren durfte. Die Beamten konnten jedoch Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h feststellen.
Aus diesem Grund wurde das Fahrzeuggespann auf den nächsten Parkplatz geleitet und dort wurde eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Der Lieferwagen wurde von einem 32-jährigen Fahrer mit Wohnsitz im Ausland geführt.
Während der Kontrolle wurden zusätzliche Anzeichen festgestellt, die auf eine Beeinflussung hindeuteten. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Kokain.
Der Fahrer wurde zur nächsten Dienststelle gebracht, um eine Blutentnahme durchzuführen. Da der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.
Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Zusätzlich wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








