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Hannover: Schwerpunktkontrollen im Stadtbahnnetz

Polizei stellt verbotene Gegenstände und Drogen sicher. Tatverdächtiger festgenommen, gestohlenes Fahrrad sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Im Rahmen einer Überwachungs- und Präventionsaktion zur Kontrolle des seit dem 01.04.2026 geltenden Waffenverbots im öffentlichen Nahverkehr hat das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt am Mittwoch, 17.06.2026, an mehreren Stadtbahnhaltestellen im Stadtgebiet Personen überprüft und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Neben verbotenen Gegenständen wurden Betäubungsmittel sichergestellt und ein Verdächtiger vorläufig festgenommen.

Zu Beginn der Aktion überprüften die Einsatzkräfte Fahrgäste und andere Personen an den Haltestellen „An der Strangriede“ und „Kopernikusstraße“. Insgesamt wurden 54 Personen kontrolliert. Dabei entdeckten die Polizeibeamten mehrere gefährliche Gegenstände, darunter drei Einhandmesser, einen Schlagring und die Attrappe eines täuschend echten „Butterflymessers“, dessen Mitführen dennoch verboten ist. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Außerdem führte eine Person ein Taschenmesser mit sich.

An der Haltestelle „Werderstraße“ kontrollierten die Einsatzkräfte weitere Personen, ohne dabei Verstöße festzustellen. Im weiteren Verlauf der Aktion stellten Polizeikräfte an der Haltestelle „An der Strangriede“ außerdem ein Fahrrad sicher, das zuvor als gestohlen gemeldet worden war.

Im Laufe des Nachmittags verlagerten Teile der Einsatzkräfte ihre Kontrollen zur Station „An der Christuskirche“. Dort geriet ein Mann ins Visier der Polizei, bei dem neben einem Messer auch eine größere Menge Bargeld, Betäubungsmittel und Tabletten gefunden wurden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover durchsuchten Polizeikräfte daraufhin die Wohnung des 22-jährigen Verdächtigen. Dabei entdeckten die Ermittler weitere mutmaßliche Betäubungsmittel und Medikamente. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete das zuständige Amtsgericht Hannover Untersuchungshaft an. Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.

Mit solchen Kontrollmaßnahmen verfolgt die Polizeidirektion Hannover das Ziel, die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr weiter zu erhöhen und Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelrecht konsequent zu ahnden./ pol, trim

Quelle: Presseportal

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