Ein maskierter Täter erbeutet Bargeld und flüchtet, Polizei sucht dringend nach Zeugen des Vorfalls.
Hannover: Überfall auf Wettbüro in Neustadt am Rübenberge

Hannover (ost)
Am späten Donnerstagabend, den 02.04.2026, hat ein bisher unbekannter Täter ein Wettbüro in der Innenstadt von Neustadt am Rübenberge überfallen und ist mit Bargeld entkommen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung eingeleitet und sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.
Laut den bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover betrat der vermummte Mann um 22:40 Uhr die Geschäftsräume in der Straße „Rundeel“ und begab sich sofort zum Tresen. Dort forderte er von dem 20-jährigen Angestellten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Nachdem ihm die Beute übergeben wurde, verließ der Unbekannte das Wettbüro und floh in eine bisher unbekannte Richtung.
Der Gesuchte ist ungefähr 1,85 Meter groß und von kräftiger Statur. Zum Zeitpunkt des Verbrechens war sein Gesicht mit einer Skimaske bedeckt, er trug Handschuhe und sprach Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent.
Personen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Straße Rundeel gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /nash
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, wovon 2265 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2903, wobei 2625 männliche und 278 weibliche Verdächtige waren. 1144 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4234, wovon 2839 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 3420 Verdächtige, darunter 3115 Männer und 305 Frauen. 1459 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 315, wobei 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








