Die Fahrradstaffel kontrollierte die Einhaltung von Verkehrsregeln vor der Schule, um gefährliche Situationen zu verhindern.
Hannover: Verkehrskontrolle vor Schillerschule

Hannover (ost)
Im Zuge der Aktion zum Schulanfang überwachte die Fahrradstaffel der Polizei Hannover am Donnerstagnachmittag, 13.08.2026, die Verkehrssituation rund um das Kleefelder Gymnasium (Schillerschule). Im Fokus stand die Einhaltung des Haltgebots am Stopp-Schild direkt vor der Schule sowie die allgemeine Verkehrssicherheit.
Nach Unterrichtsende herrscht vor Schulen oft ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Viele Schülerinnen und Schüler überqueren zu dieser Zeit die Straße, während zahlreiche Eltern ihre Kinder mit dem Auto abholen. Die Polizei führte die Maßnahme gezielt durch, um gefährliche Situationen zu vermeiden und auf die Einhaltung der Verkehrsregeln hinzuweisen.
In nur 30 Minuten nach Unterrichtsende wurden insgesamt neun Verstöße gegen das Stopp-Schild festgestellt. Die betroffenen Fahrzeugführer mussten jeweils ein Verwarngeld zahlen. Viele der festgestellten Verstöße waren von sogenannten “Eltern-Taxis”. Die angesprochenen Personen zeigten sich größtenteils verständnisvoll und einsichtig.
Auch die Radfahrer wurden während der Kontrolle überprüft. Dabei stellten die Beamten unter anderem Verstöße wegen der unerlaubten Nutzung eines Handys während der Fahrt sowie wegen des Befahrens der falschen Seite eines Radwegs fest. Die entsprechenden Verstöße wurden geahndet.
Die Polizei Hannover nutzt die Schulanfangsaktion auch, um auf die aktuelle landesweite Fahrradhelm-Kampagne der Polizeidirektion Braunschweig “Helm tragen. Kopf bewahren.” hinzuweisen. Ein Fahrradhelm kann bei einem Unfall schwere Verletzungen verhindern oder ihre Auswirkungen erheblich reduzieren.
Die Polizei ruft daher alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere im Umfeld von Schulen, dazu auf, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren. / pol, ef, trim
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.02% (4.271) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0.79% (1.665) ausmachten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81.86% (173.330). Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11.39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6.61%) und auf Autobahnen 3.672 (1.73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








